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Rauchverbot: Lokalverbot: ÖDP-Chef Frankenberger durfte nicht auftreten

Rauchverbot

Lokalverbot: ÖDP-Chef Frankenberger durfte nicht auftreten

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    Sebastian Frankenberger
    Sebastian Frankenberger Foto: aj/gb

    Sebastian Frankenberger hat sich als Initiator des Bürgerbegehrens für ein striktes Rauchverbot in Bayern viele Freunde gemacht - aber auch viele Gegner. Das bekam er jetzt wieder zuspüren. Am Aschermittwoch sollte Frankenberger bei einer Parteiveranstaltung der ÖDP im Gasthaus zur Post in Erding der Hauptredner sein. Doch er hatte seine Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der ließ ihn nämlich nicht rein, wie Münchner Medien am Donnerstag berichteten. Die Partei musste spontan auf ein Gasthaus in der Nähe ausweichen.

    "Herr Frankenberger hat hier Hausverbot", sagte der Wirt höflich, aber bestimmt, wie der "Münchner Merkur" berichtete. "Als ich ihn hereinmarschieren sah, habe ich ihn sofort gebeten, das Lokal wieder zu verlassen", bestätigte er der "TZ". Eine Begründung für das Hausverbot wolle und müsse er nicht geben. Die ÖDP habe einen Raum für eine Versammlung von 40 Menschen gemietet - von Frankenberger sei nie die Rede gewesen.

    "Das Ganze tut mir furchtbar leid für Herrn Frankenberger", sagte der ÖDP-Kreisvorsitzende Stephan Treffler der "TZ". "Er kann von uns Wirten kein Verständnis erwarten und auch nicht, dass wir ihm Tür und Tor aufhalten", betonte dagegen der Wirt im "Münchner Merkur".

    Frankenberger ist der Hauptinitiator des Volksbegehrens für den Nichtraucherschutz, das im vergangenen Jahr schließlich zum Volksentscheid und zu einem strikten Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie führte. Viele Wirte in ganz Bayern nehmen Frankenberger sein Engagement für den Nichtraucherschutz immer noch übel. Er hat Hausverbot in zahlreichen Kneipen, einige Münchner Wirte haben sogar Verbotsschilder an ihren Türen angebracht. dpa

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