Am Samstagnachmittag machte der 31-jährige Schiffsführer einer ca. 7,50 Meter langen Segelyacht auf sich aufmerksam. Das Ruder des Segelbootes war gebrochen und so trieb es manövrierunfähig auf der Linie Lindau-Insel und Rheindamm auf dem Bodensee. Dies meldete die Polizei am Sonntag.
Obwohl der Schiffsführer die rote Notflagge gesetzt hatte, waren bereits mehrere Boote an dem havarierten Segelboot vorbeigefahren. Die Skipper hatten offensichtlich nicht erkannt, dass die zwei-köpfige Besatzung der Segelyacht in Not war.
Das Polizeiboot Hecht aus Lindau nahm aufgrund des auffrischenden Windes das manövrierunfähige Segelboot längsseits und schleppte es nach Fussach in Österreich, wo es derzeit seinen Liegeplatz hat. Die Ursache für den Ruderbruch konnte bislang nicht geklärt werden. Auch die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. AZ