Freitag, 24. Mai 2013

02. Mai 2012 14:56 Uhr

Warnstreiks der IG Metall

Mehr als 5000 Metaller beteiligen sich bayernweit an Warnstreiks

Im Tarifstreit der Metallindustrie erhöht die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber. Mehr als 5000 Beschäftigte legten am Mittwoch zeitweise die Arbeit nieder.

Im Metall-Tarifstreit haben am Mittwoch bei den ersten großen Warnstreiks in Bayern mehr als 5000 Beschäftigte der Metallindustrie für höhere Löhne protestiert. Allein bei MAN in München nahmen nach Angaben der IG Metall rund 3000 Beschäftigte an einer Aktion teil. «Wir sind jetzt in der heißen Phase der Tarifrunde», sagte Bayerns IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler. Er forderte die Arbeitgeber auf, noch vor dem nächsten geplanten Termin am 10. Mai zu verhandeln. Ansonsten werde die Gewerkschaft bis zum 18. Mai allein in Bayern zu mehr als 300 Warnstreiks aufrufen. «Ich glaube, dass sich in Bayern weit über 200 000 Arbeitnehmer beteiligen.»

Forderungen nach Übernahme der Auszubildenden und die Einschränkung der Leiharbeit

Gelingt den beiden Tarifparteien bis Pfingsten keine Einigung, will die Gewerkschaft die Verhandlungen für gescheitert erklären und in einer Urabstimmung über unbefristete Streiks entscheiden. Neben der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn spielen für Wechsler auch die Übernahme der Auszubildenden und die Einschränkung der Leiharbeit eine entscheidende Rolle. «Ohne eine Regelung zum Thema Leiharbeit wird es keinen Tarifabschluss geben.»

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Neben den Warnstreiks in Bayern legten auch in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Thüringen, Niedersachsen und Hessen Beschäftigte in der Metallindustrie zeitweilig die Arbeit nieder. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Automobilbranche. (dpa/lby/AZ)

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IG Metall | MAN | München | Warnstreik

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