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23. November 2009 14:11 Uhr

In Gartenhaus verschleppt

Missbrauch in Ansbach: Teilgeständnis des Tatverdächtigen

Nach der Vergewaltigung einer Zwölfjährigen am Freitag im bayerischenAnsbach hat der 25-jährige Tatverdächtige ein Teilgeständnis abgelegt.

In diesem Gartenhaus vergewaltigte der Täter die 12-Jährige.

Ansbach (ddp). Nach der Vergewaltigung einer Zwölfjährigen am Freitag im bayerischen Ansbach hat der 25-jährige Tatverdächtige ein Teilgeständnis abgelegt. Der Mann habe zum Teil andere Angaben zum Tatgeschehen gemacht als das Opfer, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt am Montag in Ansbach.

Das Mädchen war am Freitagnachmittag in Ansbach auf dem Heimweg vom Musikunterricht überfallen, in ein abgelegenes Gartenhaus verschleppt und dort zwei Stunden lang missbraucht worden. Mit Hilfe von Zeugenaussagen war es der Polizei gelungen, den Täter rund 24 Stunden nach der Tat in seiner Wohnung in Ansbach festzunehmen. Gegen den 25-Jährigen ist mittlerweile Haftbefehl ergangen.

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Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte den Vergewaltiger einer Zwölfjährigen in Ansbach erkannt und der Polizei den entscheidenden Tipp gegeben.

Der Zeuge hatte den 25-Jährigen flüchtig auf der Straße getroffen und den Beamten gemeldet: «Der hatte ein kleines Mädchen im Arm und dieses Mädchen hat geweint.» Der Täter habe das Kind vor der Tat mit Schlägen ins Gesicht massiv eingeschüchtert, schilderte Kriminalhauptkommissar Hermann Lennert am Montag in Ansbach.

«Er war völlig unbewaffnet, hat das Mädchen massiv bedroht und sie zur Einschüchterung gleich geschlagen.» Das Kind habe sich daher nicht getraut, Hilfe zu rufen. (ddp)

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