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Trostberg: Mit quietschenden Reifen in den Tod: Autorennen endet schrecklich

Trostberg

Mit quietschenden Reifen in den Tod: Autorennen endet schrecklich

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    Mit überhöhter Geschwindigkeit prallte das Auto gegen einen Baum. Beide Insassen erlagen ihren Verletzungen.
    Mit überhöhter Geschwindigkeit prallte das Auto gegen einen Baum. Beide Insassen erlagen ihren Verletzungen.

    Tödliches Ende eines nächtlichen Autorennens unter jungen Freunden: Zwei 22 Jahre alte Männer sind am frühen Dienstagmorgen in Trostberg (Landkreis Traunstein) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Nach den bisherigen Ermittlungen hatten sich drei Gleichaltrige aus der oberbayerischen Stadt zu einem privaten Rennen verabredet.

    Ein Bewohner hatte kurz nach Mitternacht gesehen, dass sich in einem Gewerbegebiet im Stadtteil Hagenau zwei Wagen nebeneinander aufstellten und die Motoren aufheulen ließen. Plötzlich brausten sie mit quietschenden Reifen los. Als der Mann kurz darauf zum Wäschhauser Berg kam, sah er dort eines der Autos völlig demoliert im Wald stehen. Der Wagen war bei überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern gekommen. Er geriet zunächst aufs rechte Bankett, schleuderte danach links über die Fahrbahn und prallte anschließend mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

    Dabei wurde der Beifahrer aus Trostberg sofort tödlich verletzt, der Fahrer kam mit schwersten Verletzungen ins Altöttinger Krankenhaus. Dort starb er wenige Stunden später, wie die Trostberger Polizei mitteilte. Sein Auto war auf ein Familienmitglied zugelassen, er benutzte es aber regelmäßig.

    Als der zweite Fahrer bemerkte, dass ihm sein Freund nicht mehr folgte, drehte er um und kam zur Unfallstelle. Der ebenfalls 22-Jährige erlitt beim Anblick des Geschehens einen Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er konnte zunächst nicht vernommen werden. Zur Betreuung der Angehörigen wurde ein Kriseninterventionsteam angefordert.

    Der Unfallfahrer war ein beliebter Spieler und Leistungsträger bei einem Trostberger Fußballverein - "ein sehr guter Fußballer", sagte ein Vereinsfunktionär dem "Trostberger Tagblatt" (Mittwoch). Für das Wochenende wurden alle Spiele der Herren- und Jugendmannschaften der Fußballabteilung abgesagt. Der getötete Beifahrer war Vater eines kleinen Kindes. An der Unfallstelle legten Freunde und Bekannte der beiden Opfer noch am Dienstag Blumen nieder und zündeten Kerzen an.

    Der Unfallwagen hat nur noch Schrottwert, die Leitplanke wurde an der Staatsstraße 2357 auf einer Länge von 50 Metern beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 15 000 Euro. dpa/AZ

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