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Bierpreis, Sitzplätze, Hotels: Münchner Oktoberfest: 1600 Euro für einen Tisch

Bierpreis, Sitzplätze, Hotels

Münchner Oktoberfest: 1600 Euro für einen Tisch

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    Wer noch Plätze für das Oktoberfest in München kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Derweil sorgen dreiste Hoteliers und die hohen Bierpreise für Unmut.
    Wer noch Plätze für das Oktoberfest in München kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Derweil sorgen dreiste Hoteliers und die hohen Bierpreise für Unmut. Foto: loh/top

    Bis zu 1599 Euro müssen Wiesn-Besucher auf Ebay derzeit für eine Tischreservierung mit Gutscheinen auf dem Oktoberfest bezahlen. Der Hype um das größte Volksfest der Welt ebbt nicht ab. Unter 1000 Euro geht meist garnichts mehr auf dem Schwarzmarkt. Seit April gibt es offiziell keine Reservierungen mehr zu kaufen. Da bleibt vielen, gerade großen Firmen, keine andere Wahl mehr als im Internet zuzuschlagen.

    Auch die Münchner Hoteliers sind in Goldgräberstimmung und erhöhen ihre Zimmerpreise um bis 300 Prozent zum Oktoberfest. Die Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl räumt ein, es sei klar, dass es rund ums Oktoberfest auch ums Geschäft gehe. Preissteigerungen bei den Hotelzimmern bis zu 300 Prozent gefielen dem Tourismusamt der Stadt zwar nicht, aber es gebe keine Handhabe. "Das ist das Spiel von Angebot und Nachfrage. Die Mittel, die wir haben, sind Appelle."

    Ein großes Aufreger-Thema ist auch heuer wieder der Bierpreis. Die Kosten für eine Maß steigen von 8,30 Euro im vergangenen Jahr auf 8,90 Euro - Rekord. Wirtesprecher Toni Roiderer verteidigt aber den Preis: Allein der Aufbau eines Wiesn-Festzeltes, das nicht aus Aluminium, sondern aus Holz bestehe, koste zwei Millionen Euro. Nur für Ordner müsse er 300.000 Euro ausgeben. "Da erklärt sich der Bierpreis." AZ

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