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Volksverhetzung: Neonazi Wiese streitet Vorwürfe ab

Volksverhetzung

Neonazi Wiese streitet Vorwürfe ab

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    Neonazi Martin Wiese muss sich wegen Volksverhetzung verantworten.
    Neonazi Martin Wiese muss sich wegen Volksverhetzung verantworten.

    "Das habe ich so nicht gesagt", sagte Wiese am Mittwoch im Prozess. An den genauen Wortlaut seiner Rede könne er sich jedoch nicht mehr erinnern. Wiese wird vorgeworfen, im Sommer 2011 auf einer Kundgebung in Unterfranken mehrere Journalisten massiv bedroht und ihnen das Todesurteil durch einen "Volksgerichtshof" angekündigt zu haben. Das Urteil sollte noch am Mittwoch gesprochen werden.

    Der Prozess wurde von einem großen Medieninteresse begleitet. Als Zeugen wurden zwei Polizisten und vier Journalisten gehört. Wiese war bereits 2005 in München in einem Terrorprozess um einen vereitelten Bombenanschlag auf das Jüdische Zentrum als Kopf der "Kameradschaft Süd" zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Diese Strafe hatte er 2010 abgesessen und konnte das Gefängnis unter Auflagen verlassen. Seitdem ist er wieder in der rechten Szene aktiv. dpa/lby

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