Im Fall der Zwickauer Terrorzelle sind die Ermittler einem Zeitungsbericht zufolge auf weitere Unterlagen gestoßen.
Schriftliche und elektronische Daten, die in Zwickau sichergestellt wurden, sollen Tausende Namen und Adressen beinhalten, darunter die von weiteren Politikern und Abgeordneten sowie von ausländischen Einrichtungen in Deutschland, wie die "Passauer Neue Presse" am Donnerstag berichtete.
Die Sicherheitsbehörden sprachen gegenüber der Zeitung nicht von Todeslisten, sondern von einer Daten-Sammlung, die für die Zwecke der Rechtsextremisten offenbar relevant war. Derzeit werden die Daten demnach zur Auswertung an die Sicherheitsbehörden der Bundesländer verteilt. dapd