Freitag, 15. Dezember 2017

08. Juli 2010 16:41 Uhr

Sonneberg/Neustadt

Riesige Rauchwolke nach Magnesiumbrand

Ein Feuer in einer Recyclingfirma an der thüringisch-bayerischen Grenze hat einen Schaden von 1,5 Millionen Euro verursacht. Die Rauchwolke in 300 Metern Höhe hatte einen Durchmesser von fünf Kilometern.

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Die Rauchwolke in 300 Metern Höhe hatte einen Durchmesser von fünf Kilometern.
Foto: dpa

Ein Feuer in einer Recyclingfirma an der thüringisch-bayerischen Grenze hat am Donnerstag einen Sachschaden von mindestens 1,5 Millionen Euro verursacht. Von der riesigen Rauchwolke in 300 Metern Höhe mit einem Durchmesser von fünf Kilometern war auch die oberfränkischen Stadt Neustadt bei Coburg betroffen.

Das Feuer in der Lagerhalle in Föritz im Landkreis Sonneberg hielt die Feuerwehren fünf Stunden lang in Atem. Sie erstickten die Flammen in der 50 mal 30 Meter großen Halle mit rund 120 Tonnen Sand. Angaben zur möglichen Ursache des Brandes konnte die Polizei zunächst nicht machen. Noch werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Sprecherin. Menschen seien nicht verletzt worden.

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Zwischenzeitlich waren die Einwohner von Sonneberg und der oberfränkischen Nachbarstadt Neustadt bei Coburg vor der kilometerlangen Rauchwolke gewarnt worden. Sie stellte sich nach Polizeiangaben aber als nicht giftig heraus.

In der Halle lagerten unter anderem 30 Tonnen des leicht brennbaren Leichtmetalls Magnesium sowie Sauerstoffflaschen. Diese Flaschen für Schweißgeräte leerten sich automatisch dank einer Hitzesicherung. Ob in der Anlage zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gearbeitet wurde, war ebenfalls noch unklar. In dem Unternehmen, das Metalle aus Schrott recycelt, würden nachts aber zumindest regelmäßig Transporte ankommen. dpa

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Neustadt (dosse) | Coburg | Polizei


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