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Adria: Seehofer: Italienisches Triest soll Hafen für Bayern werden

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Seehofer: Italienisches Triest soll Hafen für Bayern werden

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    Der norditalienische Adriahafen Triest soll für Bayerns Wirtschaft ein Tor zur Welt werden - zumindest wenn es nach Ministerpräsident Horst Seehofer geht.
    Der norditalienische Adriahafen Triest soll für Bayerns Wirtschaft ein Tor zur Welt werden - zumindest wenn es nach Ministerpräsident Horst Seehofer geht. Foto: Michael Juhran (Archiv)

    Der norditalienische Adriahafen Triest soll für Bayerns Wirtschaft ein Tor zur Welt werden. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) besuchte am Mittwoch die knapp 500 Kilometer südlich von München gelegene Stadt. "Der Hafen von Triest ist der nächstgelegene Seehafen für Bayern", sagte der CSU-Chef laut Mitteilung der Staatskanzlei. Denn Triest ist Bayern näher als Hamburg oder Rotterdam, und auch die Seereise von der Adria nach Ostasien ist fünf Tage kürzer als von einem Nordseehafen. "Triest bietet damit ein erhebliches Einsparpotenzial und Wettbewerbsvorteile", sagte Seehofer.

    Wer der Route von Triest über Buje nach Pazin und Rovinj folgt, kann Jules Vernes Romanfigur «Mathias Sandorf» nachspüren.
    Wer der Route von Triest über Buje nach Pazin und Rovinj folgt, kann Jules Vernes Romanfigur «Mathias Sandorf» nachspüren. Foto: dpa-infografik

    Der Ministerpräsident - von den italienischen Gastgebern als "Presidente di Baviera" begrüßt - traf in Triest Debora Serracchiani, seine Amtskollegin aus der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Die Regionalregierung erklärte ihrerseits, sie wolle mit Bayern "neue Formen der Zusammenarbeit" praktizieren, um den Gütertransport zu entbürokratisieren. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll ausloten, wie der Warenverkehr beschleunigt werden könnte. Außerdem will der Triester Hafen in Bayern um neue Kunden werben. dpa

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