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Alpwirtschaft: Talwärts

Alpwirtschaft

Talwärts

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    Lecker waren die saftigen Wiesen, doch jetzt geht es zurück in den Stall. Rund 30000 Jungrinder werden von diesem Wochenende an bei den Viehscheiden im Allgäu nach dem Alpsommer wieder ins Tal geführt.
    Lecker waren die saftigen Wiesen, doch jetzt geht es zurück in den Stall. Rund 30000 Jungrinder werden von diesem Wochenende an bei den Viehscheiden im Allgäu nach dem Alpsommer wieder ins Tal geführt. Foto: Foto: Ralf Lienert

    Kempten Für rund 30000 Jungrinder, 3000 Milchkühe sowie Pferde, Schafe, Ziegen und rund 500 Schweine auf den knapp 700 Allgäuer Alpen endet in den kommenden zwei Wochen die Saison. Nach Angaben der Hirten ist die Alpsaison unterm Strich zufriedenstellend verlaufen. Befürchtungen, es könne Wasserprobleme geben, bewahrheiteten sich nicht.

    Zwei Wochen früher als üblich

    Wegen des milden Frühlingswetters hatte der Alpsommer in talnahen Lagen heuer rund zwei Wochen früher als sonst üblich begonnen. Während es anfangs teils zu trocken war, fiel im Laufe des Sommers genügend Niederschlag. Längere anhaltende Kälteperioden, die auch im Sommer in den Hochlagen Schnee bringen können, blieben aus.

    Die Zahl der Tiere auf den Allgäuer Alpen ist seit Jahren in etwa stabil. Für die Sömmerung in den Bergen wird den Bauern eine Weideprämie in Höhe von 30 Euro pro Großvieheinheit (ab 500 Kilogramm Gewicht) gezahlt.

    141 Allgäuer Alpen besitzen zudem eine Bewirtungs-Konzession, dürfen also Getränke und Brotzeiten an Wanderer und Mountainbiker verkaufen. Zum Auftakt der Viehscheide in der Region wird an diesem Freitag der Amtschef im Bayerischen Landwirtschaftsministerium, Martin Neumaier, in Oberstaufen erwartet.

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