Bei zahlreichen schweren Unfällen in Bayern und Niedersachsen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen oder schwer verletzt worden.

Frontalzusammenstoß im Landkreis Mühldorf am Inn
Im Landkreis Mühldorf am Inn ist am Samstag eine 19-jährige Frau bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ihr Beifahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, war das Auto der beiden aus bisher ungeklärter Ursache mit einem entgegenkommenden Wagen frontal zusammengeprallt. Wie es zu dem Unfall auf Höhe der Ortschaft Litzlbach (Landkreis Mühldorf a. Inn) kam, und ob der Fahrer des anderen Autos verletzt wurde, war zunächst unklar.
In den Gegenverkehr geraten
Einen Toten und sieben Verletzte forderte ein Unfall auf der B279 im Landkreis Rhön-Grabfeld. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte, war ein 70-jähriger Fahrer mit seinem Auto bei Oberelsbach (Landkreis Rhön-Grabfeld) in den Gegenverkehr geraten. Warum er von seiner Fahrspur abkam, war zunächst unklar.
Das Auto des Mannes prallte mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammen. Eine Autofahrerin konnte am Unfallort nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Wagen des 70-Jährigen auf. Der Rentner starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen. Der Fahrer des ersten Wagens, mit dem der Rentner zusammengeprallt war, wurde schwer verletzt. Weitere sechs Menschen wurden leicht verletzt. Die B 279 musste am Unfallort zeitweise komplett gesperrt werden.
Auto schleudert über Autobahn und wird von Kleinbus gerammt
Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Kleinbus auf der Autobahn 3 bei Hofkirchen (Kreis Passau) sind am Samstag acht Personen verletzt worden, eine davon schwer. Wie die Polizei in Passau mitteilte, war ein 41-jähriger Mann aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Samstagmorgen von der Fahrbahn abgekommen. Nach einer kurzen Fahrt im Straßengraben schleuderte das Auto zurück auf die Autobahn, prallte dort gegen die Leitplanke und blieb schließlich quer zur Fahrbahn liegen.
Ein nahender Kleinbus sah das unbeleuchtete Auto in der Dunkelheit zu spät und prallte mit großer Wucht gegen die Fahrerseite. Dabei wurde der 41-jährige Passauer im Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden. Die sieben Insassen des Kleinbusses, darunter drei Kleinkinder, wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden in Krankenhäuser gebracht. Es entstand ein Sachschaden von rund 20 000 Euro.
Auto fährt gegen Brückenpfeiler
Weil sein Auto frontal gegen einen Brückenpfeiler prallte, ist am Samstag im Landkreis Schweinfurt ein Autofahrer ums Leben gekommen.
Wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg mitteilte, war der Mann auf einer Kreisstraße bei Sulzheim (Landkreis Schweinfurt) aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Brückenpfeiler gefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Die Wiederbelebungsversuche des Notarztes blieben erfolglos, der Mann starb noch am Unfallort. Zu seiner Identität war zunächst nichts bekannt. dpa/AZ
Auto rast in Fußgängergruppe
Auf einer dunklen Landstraße in Niedersachsen ist ein Auto in eine Fußgängergruppe gerast, zwei Frauen wurden getötet und drei Menschen leicht verletzt. Eine 58-Jährige starb noch am Unfallort, eine 43 Jahre alte Frau erlag auf dem Weg ins Krankenhaus ihren Verletzungen. Möglicherweise sei der 27-jährige Fahrer am Freitagabend von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet worden und habe die Gruppe am rechten Fahrbahnrand zu spät bemerkt, berichtete ein Polizeisprecher am Samstag.
Die 15 Fußgänger waren nahe der Ortschaft Rehden bei Diepholz auf dem Weg, um nach altem Brauch die Geburt eines neuen Dorfbewohners zu feiern. Sie hatten sich für den Marsch über die unbeleuchtete Landstraße ohne Geh- oder Radwege mit Warnwesten und Handleuchten ausgerüstet. Der Unfallfahrer war mit seinem Auto von hinten in die Gruppe gerast. Alle Beteiligten erlitten einen schweren Schock. Vier Seelsorger kümmerten sich um sie. Ein Sachverständiger soll nun ein Gutachten zum Unfallhergang erstellen.
Brennendes Auto auf der A 7
Nach einem Pkw-Brand auf der Autobahn 7 ist es am Samstagabend bei Wasserlosen im Landkreis Schweinfurt zu Folgeunfällen mit mindestens sieben Verletzten gekommen. Etwa zehn Fahrzeuge waren daran beteiligt, teilte die Polizei mit.
Zunächst war ein Pkw in Brand geraten. Wegen Rauchentwicklung und Sichtbehinderung kam es dann zu den Unfällen. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten dabei zwei Personen schwere und fünf weitere leichte Verletzungen. Die Autobahn in Richtung Norden wurde komplett gesperrt. (dpa/AZ)
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