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Stadtsteinach in Oberfranken: Unfall bei Autorennen: Sechs Jahre alter Bub außer Lebensgefahr

Stadtsteinach in Oberfranken

Unfall bei Autorennen: Sechs Jahre alter Bub außer Lebensgefahr

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    Unfall bei Autorennen: Sechs Jahre alter Bub außer Lebensgefahr
    Unfall bei Autorennen: Sechs Jahre alter Bub außer Lebensgefahr

    Nach dem schweren Unfall bei einem Bergrennen am Sonntag in Stadtsteinach (Landkreis Kulmbach) ist ein schwer verletzter Sechsjähriger außer Lebensgefahr.

    "Sein Zustand ist stabil", sagte ein Polizeisprecher am Montag in Bayreuth. Der Fahrer eines Kleinwagens hatte kurz nach dem Ziel die Kontrolle über sein Auto verloren und war in eine Zuschauergruppe gerast. Bei einer Wettfahrt historischer Fahrzeuge in Stadtsteinach in Oberfranken ist am Sonntag ein Auto in eine Zuschauergruppe gerast. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Vorfall im Zielbereich des Frankenwald Berg-Revivals fünf Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Das Fahrzeug war nach der Zieleinfahrt ins Schleudern geraten, weil es wegen eines langsamer fahrenden Autos scharf bremsen musste.

    Der sechsjährige Junge hatte schwerste Verletzungen erlitten. Er wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Sein Zustand war am Nachmittag stabil, wie ein Polizeisprecher sagte. Die vier anderen Verletzten im Alter von 9 bis 72 Jahren trugen Abschürfungen, Prellungen oder Knochenbrüche davon. Sechs Zuschauer erlitten einen Schock. Der 32-jährige Unglücksfahrer blieb unverletzt. Er gab bei der Polizei an, er habe wegen eines unmittelbar vor ihm die Ziellinie überfahrenden Teilnehmers ein Bremsmanöver einleiten müssen. Dabei habe er die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Rennen wurde nach dem Unfall abgebrochen.

    Nach Angaben der Veranstalter hielten sich die verletzten Zuschauer widerrechtlich in einer Sperrzone auf. Sie seien bereits vor dem Unglück verwarnt worden, weil sie Absperrungen ignoriert hätten. Den genauen Unfallhergang soll eine fünfköpfige Arbeitsgruppe klären, die die Spuren auswertet und Zeugen des Geschehens befragt. Unklar blieb bislang auch, ob sich die Zuschauergruppe widerrechtlich vor der Absperrung aufhielt. dapd

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