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Universität Augsburg: Uni-Leitung will den Studenten antworten

Universität Augsburg

Uni-Leitung will den Studenten antworten

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    Protestplakat vor dem Rektoratsgebäude der Uni Augsburg
    Protestplakat vor dem Rektoratsgebäude der Uni Augsburg Foto: Silvio Wyszengrad

    Empörte Studenten haben am Donnerstag eine Gesprächsrunde mit dem Kanzler der Universität Augsburg abgebrochen.

    Nach dem Abbruch der Veranstaltung mit dem Kanzler besetzten sie zeitweilig den Hörsaal 1. Am Freitagmorgen wurde der Hörsaal wieder freigegeben. Etwa 25 Studenten besetzten danach das Rektoratsgebäude.

    Um 9 Uhr traf sich mit Universitäts-Vizepräsident Alois Loidl mit den Protestierenden. Diese machten in der dreistündigen Diskussion ihrem Unmut über die viel zu langsam fortschreitenden Reformen des Bologna-Prozesses Luft. Auch mit der Reaktion von Seiten der Uni auf ihre Forderungen zeigten sie sich unzufrieden.

    Im Ergebnis der Debatte sagte Professor Loidl den Studenten zu, dass sie bis zum 12. April einen ausführlichen Antwortkatalog der Uni-Leitung zu ihren Forderungen erhalten. Gegen 12 Uhr beendeten die Studenten ihre Protestaktionen.

    Kanzler sorgt für Unmut unter Studenten

    Nach Angaben der protestierenden Studenten waren am Donnerstag rund 200 Studierende zu einer Diskussion mit Uni-Kanzler Alois Zimmermann gekommen. Dabei sollte es um die Forderungen der Studenten gehen, die im Rahmen der Proteste Ende vergangenen Jahres an die Leitung der Bildungseinrichtung übermittelt worden waren. Im Laufe der Debatte sei deutlich geworden, so die Protestierenden in einer Mitteilung, dass die Uni-Leitung nicht zu den Forderungen Stellung bezieht.

    Bei der Veranstaltung war außer dem Kanzler kein weiterer Vertreter der Universitätsleitung vertreten. Sein Auftreten habe die Studenten zunehmend empört und "von Minute zu Minute für weiteren Unmut" gesorgt, heißt es in der Mitteilung weiter. (AZ)

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