Ein 19-Jähriger aus Kempten soll sein fünf Wochen altes Baby geschlagen haben. Es erlitt schwere Hämatome im Gesicht.

Eine Klinik in Kempten teilte der Polizei den Verdacht mit, ein Baby könnte misshandelt worden sein. Der fünf Wochen alte Säugling war mit schweren Hämatomen im Gesicht ins Krankenhaus gebracht worden.
Der Sachverhalt, den die Eltern schilderten, passte nicht zum Verletzungsbild. Daraufhin übernahm die Kriminalpolizei in Kempten die Ermittlungen.
In seiner Vernehmung gab der 19-jährige Vater zu, das Kind geschlagen zu haben. Zuvor hatte er einen Streit mit seiner Lebensgefährtin, der ebenfalls 19-jährigen Mutter des Kindes. Die junge Frau verbrachte die Nacht nach dem Streit im Wohnzimmer, ihr Lebensgefährte mit dem gemeinsamen Kind im Schlafzimmer. Als das Kind in der Nacht zum Schreien anfing, schlug der Vater das Kind ins Gesicht.
Zwei Tage später kam die Hebamme zur routinemäßigen Betreuung von Mutter und Kind in die Wohnung des Kemptener Paares. Als sie das Kind sah, forderte sie die Eltern auf, sofort einen Kinderarzt aufzusuchen. Dieser überwies das Kind unverzüglich in die Klinik in Kempten. Das Jugendamt Kempten wurde ebenfalls eingeschaltet. Der Vater des Kindes wird wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen angezeigt. AZ
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