In Rothenburg waren mehr als 2200 Facebook-Nutzer zu der Veranstaltung am Freitagabend eingeladen worden. 350 hatten virtuell ihr Kommen angekündigt. Die Stadt hatte die Party verboten. Die Polizei verhinderte laut Mitteilung durch erhöhte Präsenz, dass sich dennoch Partygäste versammelten. Einzelnen Jugendlichen wurden Platzverweise erteilt.
Weitere Facebook-Party in Wörth verboten
In Wörth am Main ist zudem eine für diesen Samstag angekündigte Party mit mehr als 5000 Besuchern verboten worden. In Unterfranken hat sich die Polizei darauf eingerichtet, dass trotz des Verbotes zahlreiche Jugendliche am Samstag Party machen wollen. Deshalb kündigte die Polizei an, in ausreichender Stärke anwesend zu sein, um die Feier zu verhindern. Mit Flyern will sie die Jugendlichen über mögliche Konsequenzen aufklären. Ihnen drohe ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro.
Behörden und Polizei fürchten bei sogenannten Facebook-Partys Randale, Sachschäden, Verletzte und jede Menge Müll. In der Vergangenheit mussten die bayerischen Behörden mehrfach wegen Feiern, die aus dem Ruder liefen, einschreiten.
Bereits vor rund einem Monat hatte die Polizei eine Facebook-Party in Kaufering gestoppt, nachdem rund 18.000 User ihr Kommen angekündigt hatten. Dabei entstanden durch die Sicherheitsvorkehrungen hohe Kosten, für die nun die Veranstalter der Party aufkommen sollen. dpa-lby/AZ