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Forstwirtschaft in Bayern: Waldbesitzer setzen sich für aktive Forstwirtschaft ein

Forstwirtschaft in Bayern

Waldbesitzer setzen sich für aktive Forstwirtschaft ein

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    Der Waldbesitzerverband Bayern fordert: "Der Wald darf nicht sich selbst überlassen werden." Archivfoto.
    Der Waldbesitzerverband Bayern fordert: "Der Wald darf nicht sich selbst überlassen werden." Archivfoto. Foto: Miriam Anton

    Die bayerischen Waldbesitzer wollen ihrer Forderung nach einer aktiven Forstwirtschaft bei einem Treffen mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) Nachdruck verleihen. Der Wald dürfe nicht sich selbst überlassen werden, teilte der Bayerische Waldbesitzerverband am Dienstag in München mit. Beim Bayerischen Waldtag an diesem Freitag, 15. Juli, in Weißenburg solle diese Forderung an die Politik gerichtet werden. Zu der Veranstaltung würden rund 1500 Waldbesitzer sowie auch Seehofer erwartet, sagte Armin Hennrich, forstfachlicher Mitarbeiter im Verband.

    Er sieht in dem von Naturschützern verlangten Vollschutz der Wälder einen Angriff auf das Eigentum der Waldbesitzer und warnt vor einer weltweiten Waldzerstörung. "Wir in Mitteleuropa haben strenge Forstgesetze bezüglich dem Naturschutz. Importieren wir von anderswo, sind die Bestimmungen nicht nachvollziehbar." Zehn Prozent geschützter Wald in Deutschland hätten einen Nutzungsverzicht von elf Millionen Kubikmeter Holz und einen Verlust von 110 000 Arbeitsplätzen zur Folge, rechnete der Verband vor. dpa

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