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Mühldorf: Wilde Kuh besucht nachts ihre Schwester

Mühldorf

Wilde Kuh besucht nachts ihre Schwester

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    Die entflohene Kuh Yvonne, denkt, sie wäre ein Reh.
    Die entflohene Kuh Yvonne, denkt, sie wäre ein Reh.

    Die flüchtige Kuh Yvonne hat in der Nacht auf einer bayerischen Weide ihre Schwester Waltraud besucht. Helfer des Tiergnadenhofs Gut Aiderbichl wollten die geflohene Kuh, die seit ihrem Ausbruch vor allem in Wäldern lebt, mit Hilfe der Schwester anlocken und einfangen. Diese Mission misslang jedoch. Die "Kuh, die ein Reh sein will konnte entwischen.

    Der Salzburger Gutsverwalter von Aiderbichl, Hans Wintersteller erklärte den Vorfall damit, dass es "sehr neblig und finster" gewesen sei. "Wir haben da fast keine Chance". Zudem sei sie sehr vorsichtig gewesen und habe das Morgengrauen gemieden. "Die ist blitzgescheit", gab Winterseller zu.

    Zunächst hatte es geheißen, Waltraud sei nur eine von Yvonnes Stallfreundinnen aus Österreich. Am Freitag stellte sich heraus, dass die beiden Kühe Schwestern sind. Die Tierretter hatten Waltraud und ein Kälbchen namens Waldi gekauft und in ein eigens gebautes Gehege gebracht, damit Yvonne aus dem Wald kommt und gefangen werden kann.

    Kuh Yvonne: Große Fangaktion geplant

    Am morgigen Samstag soll das wilde Leben von Yvonne nun endgültig beendet werden. War bisher nur ein einziger Spürhund auf die Kuh angesetzt, soll das Waldstück, in dem Yvonne sich aufhält, am morgigen Samstag von rund hundert Helfern eingekreist werden. Mit dieser groß angelegten Fangaktion soll die Kuh, die sich für ein Reh hält, nun endlich gefangen werden. AZ/dpa

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