Samstag, 18. Mai 2013

03. Mai 2012 14:14 Uhr

Wetter

Wochenende: Erst der Regen, dann die Eisheiligen

Die Wetterprognose für das bevorstehende Wochenende klingt nicht rosig. Aber es ist kein Vergleich zu dem Wochenende, das darauf folgt. Warum erklärt Wetterexperte Klaus Hager.

Übernächstes Wochenende kommen die Eisheiligen. Dann kann es nachts Frost geben.

Den Freitag sollte man in der Region noch einmal genießen: 20 Grad und Sonne - das klingt gut. Pünktlich zu Beginn des Wochenendes sinken dann allerdings die Temperaturen. Laut Wetterexperte Klaus Hager erreicht das Thermomater dann in der Region nur noch 15 Grad. Das allein wäre noch nicht so schlimm. Allerdings wird es immer wieder Regenschauer geben. Örtlich kommt es Samstag und Sonntag zusätzlich zu Gewittern.

Mit den Eisheiligen muss gerechnet werden

Doch das kalte Wochenende steht erst noch bevor. Denn laut Klaus Hager müsse übernächstes Wochenende mit den Eisheiligen gerechnet werden. "Da kann es dann nachts auch noch Frost geben." Wie kalt es wirklich wird, sei schwer abzuschätzen. Auf die Eisheiligen sei jedes Jahr mit einer 75prozentigen Wahrscheinlichkeit Verlass. Die entsprechende Großwetterlage sei typisch für die Jahreszeit, so Hager.

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Die Eisheiligen beginnen nach dem Kalender am 11. Mai. Die kalten Tage dauern bis zum 15. Mai. Die Namenstage Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und Sophie (15. Mai) werden «Eisheilige» genannt, weil es nach jahrhundertelangen Beobachtungen häufig in der zweiten Maidekade Kaltlufteinbrüche in Deutschland gibt. Das passiert bei sogenannten Nordwetterlagen, die arktische Polarluft nach Mitteleuropa transportieren. ina/dpa

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Schlagworte

Eisheilige | Frost | Regen


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