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Saudische Hacker: Kreditkarteninformationen tausender Israelis veröffentlicht

Saudische Hacker

Kreditkarteninformationen tausender Israelis veröffentlicht

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    Internationale Hacker haben geheime Informationen zu tausenden israelischer Kreditkarten im Netz veröffentlicht.
    Internationale Hacker haben geheime Informationen zu tausenden israelischer Kreditkarten im Netz veröffentlicht. Foto: dpa

    Internationale Hacker haben geheime Informationen zu tausenden israelischer Kreditkarten im Netz veröffentlicht. Die israelische Zentralbank bestätigte am Dienstag, es handele sich um etwa 15.000 Karten drei verschiedener Firmen. Die Unternehmen hätten die betroffenen Kreditkarten bereits identifiziert und blockiert.

    Auf israelischer Sport-Netzseite veröffentlicht

    Saudische Hacker hatten die geheimen Daten nach Medienberichten am Montagabend auf einer israelischen Sport-Netzseite veröffentlicht. Über einen Link konnten die Informationen auf Pastebay.com gelesen werden. Den Berichten zufolge wurden die Kreditkarten-Details, Namen, Adressen, Telefonnummern sowie Identitätsnummern tausender Israelis preisgegeben.

    Schwere Computerpanne in Israel

    Stichwort: Hacker, Cracker, Hacktivisten

    Ursprünglich bezeichnete der Begriff "Hacker" einen Technik-Enthusiasten, der ein Gerät oder eine Software begreifen will und dabei neue, nicht selten ungewöhnliche Nutzungsmöglichkeiten erschließt.

    Im allgemeinen Sprachgebrauch werden darunter jedoch vor allem Kriminelle und Spione verstanden, die Sicherheitslücken ausnutzen, um in fremde Computer einzudringen, um diese lahmzulegen oder Informationen zu stehlen.

    In der Szene gibt es für die kriminellen Hacker einen eigenen Begriff: Cracker.

    Als Script-Kiddies bezeichnet man abfällig junge Hacker, die mit wenig eigenem Fachwissen Sicherheitslücken an fremden Systemen ausnutzen, um Schaden anzurichten - oder schlicht zu beweisen, wie gut sie sind.

    Eine weitere Untergattung des Hackers hat in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht: Der Hacktivist, der seine Fachkenntnisse einsetzt, um für politische Ziele zu kämpfen.

    Die lose organisierte Gruppe Anonymous legte beispielsweise die Websites von Firmen lahm, die das Whistleblowing-Portal Wikileaks boykottiert hatten.

    Der Chaos Computer Club (CCC) betont, zur guten Seite zu gehören.

    Der Verein hat sich selbst eine Hackerethik gegeben. Und mit ihrer Expertise treiben die Computerexperten die politische Debatten zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung oder Überwachungssoftware voran.

    Erst im November war es in Israel zu einer schweren Computerpanne gekommen. Die Websites mehrerer Regierungs- und Sicherheitsorganisationen waren nach einem Totalabsturz stundenlang lahmgelegt. Die internationale Hackerorganisation "Anonymous" hatte der israelischen Regierung vorher mit einem Angriff gedroht.

    Die israelischen Behörden dementierten jedoch damals Berichte über eine Hacker-Attacke und erklärten den Vorfall mit einem technischen Fehler. (dpa)

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