Deutschland wird Fußball-Europameister 2012. Am kommenden Wochenende wird die Sonne scheinen. In weniger als einem Jahr muss Griechenland aus der Euro-Zone austreten. Und die Piraten sitzen bald im Bundestag. Stimmt´s? Sicher wissen wir das erst, wenn die Zukunft zur Gegenwart geworden ist.
Es geht darum, Recht zu haben
Trotzdem sagen wir alle ständig in Gesprächen, manchmal ganz beiläufig, voraus, was passieren wird. Nur: Wenn es dann soweit ist, kann sich niemand mehr daran erinnern, ob wir Recht hatten - oder eben nicht.
Das aber wollen zwei Münchner jetzt ändern. Deshalb haben sie "Kezera" entwickelt: Einen Internet-Dienst, bei dem Nutzer ihre Zukunftsvorhersagen vor den Augen ihrer Freunde schriftlich festhalten können - um dann, wenn der benannte Zeitpunkt eingetreten ist, mit ihren eigenen Vorsagen noch einmal konfrontiert zu werden.
Kezera.com ist nach dem Mega-Hit "Que sera, sera" benannt
"Jeder hat gern Recht. Und jeder freut sich, wenn auch andere mitbekommen, dass er Recht behalten hat", erklärt der 32-jährige Designer Max Brandl die Idee. Gemeinsam mit dem ebenfalls 32-jährigen Entwickler Max Tafelmayer hat er die Beta-Version von Kezera im April gestartet - benannt nach dem Megahit "Que sera, sera", der in den 1950er Jahren die Hitparaden eroberte.
Vernetzt auch bei Facebook und Twitter
"Whatever will be, will be", heißt es in dem Song weiter - "es kommt, wie es kommt". Ob es dann wirklich so gekommen ist wie gedacht - oder, ob die eigene Vorhersage komplett daneben lag, veröffentlicht kezera.com auf Wunsch auch gleich auf Facebook oder Twitter.