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Internet in China: Soldaten dürfen nicht mehr in soziale Netzwerke

Internet in China

Soldaten dürfen nicht mehr in soziale Netzwerke

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    Soziale Netzwerke sind für Soldaten in China ab sofort tabu.
    Soziale Netzwerke sind für Soldaten in China ab sofort tabu. Foto: dpa

    Über die Online-Freunde könnten Geheimnisse öffentlich und dem Feind Vorteile verschafft werden, schrieb die Armeezeitung  "Jiefangjun Bao" am Mittwoch. Durch die Bekanntgabe von Adresse, Tagesablauf und weiteren Angaben eines Soldaten könnten Feinde  Militärbasen orten.

    Noch schlimmer seien ins Netz gestellte Fotos von Trainingseinheiten, wodurch Informationen über Ausrüstung und  die militärischen Kapazitäten Chinas offengelegt würden. Die  Offiziere und Soldaten müssten die "echten Gefahren" verstehen, die von Online-Freundschaften ausgingen, schrieb das Armeeblatt.

    Die chinesische Volksarmee ist die größte Armee der Welt. Daneben  gibt es in China knapp eine halbe Milliarde Internetnutzer und  zahlreiche soziale Onlinenetzwerke und Microblogging-Seiten. Facebook und Twitter werden seit 2009 zensiert.

    Vergangene Woche hatte China laut "Jiefangjun Bao" eine Elitetruppe mit dem Kampf gegen Cyberattacken beauftragt, damit es keine "Armee von Hackern" geben werde. Deutschland, die USA und Australien hatten China vorgeworfen, chinesische Hacker seien für Angriffe auf  Internetseiten von Regierungen und Unternehmen weltweit verantwortlich. afp

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