Rund jeder vierte Beschäftigte in Deutschland ist laut einer Umfrage auch während der Arbeitszeit privat beim Online-Netzwerk Facebook aktiv. Dabei geht es im Schnitt um etwa zweieinhalb Stunden pro Woche, wie eine Umfrage im Auftrag der Kölner Kreativagentur youCom ergab.
Hochrechnung ergibt über 26 Millionen Schaden
Im Jahr gehe in Deutschland so Arbeitszeit im Wert von 26,8 Milliarden Euro verloren, rechnete youCom hoch. Die Agentur bezog sich dabei auf die Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Deutschland und den durchschnittlichen Stundenlohn.
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Bei der Zeit, die auf der Arbeit bei Facebook verbracht wird, gibt es erhebliche Schwankungen. Zehn Prozent sind sogar länger als fünf Stunden ihrer Arbeitszeit pro Woche bei dem Online-Netzwerk. Ein Drittel kommt auf eine bis zwei Stunden.
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Facebook ist das größte soziale Netzwerk im Internet überhaupt.
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Gegründet wurde das Unternehmen im Februar 2004 vom amerikanischen Studenten Mark Zuckerberg.
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Ursprünglich sollte Facebook nur ein elektronisches Jahrbuch für seine mitstudenten an der Harvard Universität sein.
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Jeder registrierte Nutzer von Facebook hat eine persönliche Profilseite, auf der er Nachrichten, Texte, Links und Videos mit anderen teilen kann. Freunde und Bekannte bekommen diese Botschaften dann eingeblendet.
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Im Jahr 2007 schaltete Facebook sein Netzwerk auch für Fremdanbieter frei. Diese stellen kleine Anwendungen zur Verfügung, die Mitglieder des Netzwerks ebenfalls nutzen können.
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Über den berühmten "Gefällt mir"-Knopf, den viele Internetseiten inzwischen eingebaut haben, können Facebook-Mitglieder direkt auf ihrer Profilseite einblenden, dass ihnen eine Seite, eine Anwendung oder eine Meinung gefällt.
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Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Firmen, Organisationen und Künstler können sich bei Facebook registrieren und eine eigene Profilseite freischalten.
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In die Kritik gerät Facebook immer wieder wegen seines recht laxen Umgangs mit den Daten seiner Nutzer.
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Im Jahr 2011 bekam Facebook den Negativpreis "Big Brother Award" verliehen.
Obwohl Soziale Netzwerke eher als etwas für Jugendliche gelten, verbringen der Umfrage zufolge die 16 bis 24 Jahre alten Beschäftigten nicht die meiste Arbeitszeit bei Facebook. Ihre durchschnittlichen 135 Minuten pro Woche werden von den 25- bis 34-Jährigen mit 205 Minuten deutlich übertroffen.
Smartphones garantieren permanenten Internetzugriff
Die Nutzung von Facebook während der Arbeitszeit fördere im Gegensatz zu üblichen Gesprächen etwa am Kaffeeautomaten nicht den Austausch über Berufliches oder konkrete Arbeitsabläufe, kritisierte youCom-Chef Manuel Mattern. In einigen Firmen eingeführte Sperren könnten auch keine Abhilfe schaffen, da «in Zeiten von Smartphones mit permanenter Internet-Verfügbarkeit solche Restriktionen ins Leere laufen», betonte der Internet-Experte.
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Facebook ist ein soziales Netzwerk mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien.
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Das Projekt war im Jahr 2004 zum ersten Mal öffentlich zugänglich.
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Der Gründer des Kontaktnetzwerkes ist Mark Zuckerberg.
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Mitglied kann jeder werden, der nach eigenen Angaben mindestens 13 Jahre alt ist.
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Im Jahr 2010 soll Facebook bereits zwei Milliarden Dollar eingenommen haben.
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Die Nutzung ist kostenlos. Einnahmen werden nur über das (personalisierte) Werbegeschäft erwirtschaftet.
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2011 bekam das Unternehmen zusammen mit Apple den Negativpreis Big Brother Award.
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Der Name von Mark Zuckerbergs Unternehmen orientiert sich an Büchern, die es an US-Unis teilweise gibt. Sie sollen eine Orientierung auf dem Campus erleichtern.
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Im Herbst 2012 hatte Facebook über eine Milliarde Nutzer.
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Facebook ging am 18. Mai 2012 an die Börse. Es war der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens in der Geschichte.
Für die repräsentative Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Dezember 1013 Menschen. dpa/AZ
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