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Atomkraft: AKW Gundremmingen: Wohin mit dem Atommüll?

Atomkraft

AKW Gundremmingen: Wohin mit dem Atommüll?

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    Wohin mit dem Atommüll? Damit beschäftigte sich jetzt eine Podiumsdiskussion in Holzheim.
    Wohin mit dem Atommüll? Damit beschäftigte sich jetzt eine Podiumsdiskussion in Holzheim.

    Gundremmingen ist Deutschlands größtes Atommülllager und der dort gelagerte Müll wird noch die nächsten 33000 Generationen beschäftigen“. Mit dieser Aussage schockte Raimund Kamm, Vorsitzender des Vereins „Forum – gemeinsam gegen das Zwischenlager“, am Mittwoch die rund 70 Zuhörer gleich zu Beginn des Gundremminger Atommüll-Dialogs Schwaben. Statt für Atomkraft sprach er sich für die Nutzung von regenerativen Energien aus.

    Endlager-Frage diskutiert

    Anlässlich des 45. Jahrestages des Beginns der regelmäßigen Atommüllproduktion in Gundremmingen hatte das Forum die Bundestagsabgeordneten aus der Region zu einem Gespräch in das Vereinsheim Holzheim eingeladen eingeladen. Dr. Georg Nüßlein (CSU) aus Günzburg und Alexander Süßmair (Linke) aus Augsburg diskutierten mit den Bürgern und Mitgliedern des Forums über die Frage nach einem Endlager und wie sicher die Zwischenlager sind. Moderiert wurde das Gespräch von Spiegelredakteurin Conny Neumann.

    "Gorleben nicht geeignet"

    Einig waren sich die beiden Politiker, dass zeitnah ein sicheres Endlager für den Atommüll gefunden werden müsse. Bei der Frage nach dem richtigen Standort gingen die Meinungen allerdings weit auseinander. Alexander Süßmair wollte das umstrittene Gorleben ausschließen, weil „es wissenschaftlich bewiesen ist, dass es nicht geeignet ist“. Die Bevölkerung dort habe schon genug ertragen. Zudem hob er hervor, dass für weitere Erkundungen in Gorleben für das kommende Haushaltsjahr 73 Millionen Euro, für die Suche nach einem alternativen Standort hingegen nur drei Millionen eingeplant seien.

    Mehr dazu lesen Sie in der Freitagausgabe der Donau-Zeitung.

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