Juni/Juli soll bereits der erste Spatenstich für das 31-Millionen-Euro-Projekt sein. Zunächst sind die Ingenieurbauwerke an der Reihe, dann erst die Straße selbst Von Peter von Neubeck


Von Peter von Neubeck
„Wir stehen Gewehr bei Fuß“. Der Leiter des Staatlichen Bauamtes Krumbach, Wilhelm Weirather, hat bald noch mehr zu tun als bisher. Nach der Mittelgenehmigung in Berlin sind die Planer jetzt schon mit der Ausschreibung der Straßenbaumaßnahme beschäftigt.
29 Millionen Euro sind noch zu verbauen, wobei die 18 Bauwerke – Brücken, Grundwasserwanne, Stützmauern – an erster Stelle stehen. Das erste Paket soll mit dem offiziellen Spatenstich Juni/Juli begonnen werden. „Wir starten im Bereich der Auf- und Abfahrten bei der jetzigen Rückführung auf die B16 alt Lauingen“, sagte Weirather gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Ende des Jahres sollen dann die restlichen der insgesamt 15 Brücken und die Straße selbst ausgeschrieben werden. Beginn soll 2013 sein. „Ich hoffe, dass wir im Sommer 2015 fertig sind“, sagte der Bauamtsleiter zuversichtlich.
Sorgen bereitet Wilhelm Weirather derweil jetzt schon die Fortführung ab Steinheim, weil die neue Straße noch mehr Verkehr auf sich ziehen werde. Derzeit ist man bei der Entwurfsplanung für die Umfahrung Höchstädt, zum Jahresende folgt der Vorentwurf für Bonn, und wenn dieser positiv zurückkommt, startet das Planfeststellungsverfahren. Weirather betonte gestern: „Ich hoffe, dass das Ganze wie in Dillingen ohne Klagen durchgeht.“
„Auf Höchstädt kommt jetzt eine Lawine zu“, ist sich der Bauamtsleiter sicher. Deshalb müsse man nun auch in Höchstädt Druck machen, auch mit Blick auf eine Lösung des Problems südlich der Stadt. Gutachten hätten gezeigt, dass der Verkehr von Wertingen, der bisher über Kicklingen und Dillingen lief, künftig nach Höchstädt fließen wird.
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