Nach dem Rennbuggy bleibt auch Behringers Racetruck mit technischen Problemen auf der Strecke Von Günther Hödl

Von Günther Hödl
Schwarzer Tag für das HS-Rallyeteam: Matthias Kahle/Dr. Thomas M. Schünemann mussten nach der zweiten Etappe bei der Rallye Dakar 2012 wegen eines irreparablen Motorschadens die Segel streichen. Auch der Racetruck des Teams mit dem Lutzinger Mathias Behringer am Steuer blieb von technischen Problemen nicht verschont und verabschiedete sich aus der Wertung.
Für die Überraschungsmannschaft des Vorjahres ist die 34. Dakar bereits nach der zweiten Etappe Geschichte. Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann stellten ihren SMG-Diesel-Buggy vorzeitig ab. Wie am Vortag überhitzte der V6-Biturbo-Diesel schon auf der Transportetappe. Nach 13 von 290 Kilometern der zweiten Wertungsprüfung lief das Triebwerk erneut heiß.
Kahle/Schünemann beschlossen daraufhin, dass eine Weiterfahrt keinen Sinn mehr ergibt und verzichteten sogar auf die Hilfe Behringers im teameigenen MAN-Racetrucks, der als „Fast Assistance“ ebenfalls in der Wertung startet. Stattdessen warteten die beiden Deutschen auf ihren „normalen“ Servicewagen, der den Buggy am Abschleppseil ins Etappenziel nach San Rafael transportierte. Für das HS-Rallyeteam endet damit eine beeindruckende Serie: Bei allen drei Dakar-Ausgaben in Südamerika hatte man die Zielflagge gesehen und dabei zweimal die Buggy-Wertung gewonnen.
Mehr dazu lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Donau-Zeitung.
Hier geht es direkt zum Behringer-Blog
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: