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Abschlussfeier: Das Wir-Gefühl gestärkt

Abschlussfeier

Das Wir-Gefühl gestärkt

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    „Wer hätte zu Beginn des Festjahres geglaubt, dass es so einen Erfolg, so eine Resonanz auslösen könnte.“Bürgermeister Friedrich Käßmeyer
    „Wer hätte zu Beginn des Festjahres geglaubt, dass es so einen Erfolg, so eine Resonanz auslösen könnte.“Bürgermeister Friedrich Käßmeyer

    Von Matthias Heim

    Glött In Rüstung und historischen Gewändern bei Wein und Braten feiern, alte Handwerkskünste entdecken und an den mittelalterlichen Ständen vorbeischlendern. Zum großen Doppel-Jubiläum „450 Jahre Schloss Glött“ und „300 Jahre Fugger in Glött“ wurden einige erfolgreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Höhepunkt waren die Festtage im Juli. Tausende Besucher strömten in die Gemeinde, um Ritterturniere, eine Fuggerhochzeit oder den großen Umzug zu bestaunen. Am vergangenen Freitag verabschiedeten die Glötter nun ihr Festjahr bei einer Abschlussfeier.

    Mit dem „Schwabenhymnus“ eröffnete die Blaskapelle Glött die Veranstaltung in der festlich dekorierten Sporthalle. Bürgermeister Friedrich Käßmeyer hatte bei seiner Begrüßungsrede allen Grund stolz zu sein. „Die vier selbst gesteckten Ziele, die ich bei der Eröffnung formulierte, konnten wir voll erreichen“, sagte er. Die Bekanntheit Glötts sei gesteigert, Geschichte erlebbar gemacht und das Wir-Gefühl in der Gemeinde gestärkt worden. Außerdem konnte an das langjährige Wirken der Fugger in Glött erinnert werden. „Wer hätte zu Beginn des Festjahres geglaubt, dass es so einen Erfolg, so eine Resonanz auslösen könnte“, sagte der Bürgermeister. Der Schirmherr des Festjahres, Albert Graf Fugger von Glött, war ebenfalls begeistert von der Organisation und dem Engagement der Bewohner. „Ich danke den Menschen, die so toll zusammengearbeitet haben. Eine große Gemeinschaft ist entstanden“, sagte Graf Fugger von Glött.

    Landrat Leo Schrell freute sich über die große Bereitschaft der Bevölkerung. „Sie stehen zu ihrer Geschichte und zu ihrer Heimatgemeinde“, sagte der Landrat. Die Glötter hätten es geschafft, die leere Hülle Heimat mit Leben zu füllen, so Schrell.

    Im Anschluss an die Grußworte wurde eine Aufzeichnung des 12-Uhr-Läutens der Pfarrkirche St.Vitus, die auf Bayern 1 gesendet wurde, abgespielt. Georg Wörishofer bot mit einer Beamerpräsentation einen Rückblick auf das Festjahr und kommentierte die wunderschönen Aufnahmen unterhaltsam und informativ. Unzählige Tanz- und Musikgruppen, ein Ritterlager, Bewirtungsstätten, liebevoll dekorierte Umzugswägen, Reiter in den Besuchermassen waren zu sehen.

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