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Debatte: Der Problem-Biber

Debatte

Der Problem-Biber

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    Der Problem-Biber
    Der Problem-Biber

    Rund 400 Biber soll es im Landkreis Dillingen geben. Das zumindest geht aus einem Bericht der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt in Dillingen hervor. Doch die Mitglieder des Umweltausschusses des Kreistages zweifelten an dieser Zahl. Der Biber, so meinten sie, habe sich mittlerweile schon so sehr vermehrt, dass er ein Problem darstelle.

    Wie schon vor den Bürgermeistern beim Gemeindetag am vergangenen Freitag stellte gestern Anne Vogel die Richtlinien des Bibermanagements des Umweltministeriums vor. Dass das Landratsamt mittlerweile für Biber-Probleme zuständig sei, so Norbert Beutmüller (FW) sei zwar ein Vorteil. Doch ob diese Art tatsächlich vom Aussterben betroffen sei, das solle man überprüfen. Unterstützt wurde er von Reinhold Sing (SPD): „Das Tier zerstört unheimlich viel. (…) Wir müssen den Mut haben, zu handeln.“

    Auch der Vertreter des Kreisverbandes des Bayerischen Bauernverbandes, Albert Sporer, sagte, im Bezug auf den Biber sei ihm das Lächeln vergangen. Weil er die Drainage kaputt mache, würden die Flächen vernässt. „Wir können uns das nicht mehr leisten.“ Helmut Jaumann, Vorsitzender der Kreisjägervereinigung Dillingen, sagte, man sei bereit, im Rahmen der Möglichkeiten etwas zu tun. Doch die Jäger hätten mit dem Tier „nicht so ein Problem“. Wichtig sei ihm nur, dass der Jagdpächter wisse, wo eine Biberfalle aufgestellt sei.

    Mehr dazu lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Donau-Zeitung.

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