Die Fachgewerke sind voll durchgeplant, die Planung für die Generalsanierung der Syrgensteiner Schule liegt vor. „Nun fehlt nur noch das grüne Licht von der Regierung von Schwaben, dann geht es los und bis zum Jahresende soll dann alles fertig sein.“
Die Generalsanierung der Schule und die Einrichtung einer Mittagsbetreuung – sie ist wie Syrgensteins Bürgermeister Bernd Steiner bei einem Besuch in der Redaktion der Donau-Zeitung erklärte, der größte Brocken im Etat für das Jahr 2012. Insgesamt soll die gesamte Maßnahme 1,79 Millionen Euro kosten, davon muss Syrgenstein 1,18 Millionen stemmen, rund 600000 Euro fließen an Fördergeldern. Steiner ist froh, dass die Sanierung in diesem Jahr nun endlich angegangen werden kann – schließlich kämpft die Kommune schon seit Jahren dafür. Dass es nun doch etwas gedauert habe, habe aber auch seine gute Seite gehabt. Schließlich hätten die Arbeiten für die Kinderkrippe, die für die Gemeinde rund 110000 Euro weniger gekostet hat, als zunächst gedacht, sowie die Generalsanierung des Kindergartens viele Kräfte gebunden – auch finanziell.
Bereits im vergangenen Jahr, so Steiner, habe die Gemeinde drei Millionen Euro investiert, in diesem Jahr noch einmal soviel. Und das habe natürlich seinen Preis. „Zwei Jahre hintereinander solche Investitionen zu finanzieren, das zahlen auch wir nicht aus der Portokasse“, sagt der Syrgensteiner Rathauschef. 1,2 Millionen an neuen Krediten sollen im Jahr 2012 aufgenommen werden, daneben ist eine Entnahme von rund 310000 Euro aus den Rücklagen vorgesehen, die damit auf 115000 Euro schrumpfen.
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