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Landwirtschaft: Die Töchter Vanadins bestaunt

Landwirtschaft

Die Töchter Vanadins bestaunt

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    Sehr einheitlich präsentierte sich die achtköpfige Töchtergruppe von Vanadin am Wertinger Zuchtviehmarkt. Die Kühe wurden von den Wertinger Jungzüchtern hervorragend vorbereitet präsentiert.
    Sehr einheitlich präsentierte sich die achtköpfige Töchtergruppe von Vanadin am Wertinger Zuchtviehmarkt. Die Kühe wurden von den Wertinger Jungzüchtern hervorragend vorbereitet präsentiert. Foto: Holand

    Wertingen Die April-Zuchtwertschätzung bescherte nicht nur der schwäbischen, sondern der gesamten internationalen Fleckviehzucht einen neuen, nachkommengeprüften Vererber bester Güte: Vanadin 179356 belegt seitdem Platz zwei der Topliste und ist damit der beste Neuzugang in der Fleckvieh-Szene. Gezüchtet wurde er von Martin Gschoßmann aus Unterschönbach, Landkreis Aichach-Friedberg.

    Von der gezielten Paarung bis zum nachkommengeprüften Besamungsbullen ist es ein langer Weg. Start dieses Zuchterfolges war die Anpaarung einer Engadin-Tochter als Jungrind mit dem mittlerweile legendären Spitzenvererber Vanstein. Im Alter von 14 Monaten stellte Martin Gschoßmann am 12. März 2008 den Vanstein-Sohn zur Körung in Wertingen vor. Der Jungbulle wies eine hervorragende Abstammung auf und zeigte sich herausragend entwickelt. Nach einem langen Winkerduell ging der Zuschlag an die Besamungsstation Höchstädt – bei stolzen 19000 Euro. Nun galt es, nach dem Prüfungseinsatz abzuwarten, ob die Nachkommenleistungen die hohen Erwartungen bestätigen würden.

    Im April 2012 war es dann soweit: Vanadin erhielt einen Zuchtwert auf der Basis seiner Töchterleistungen - – dieser stimmte sehr gut mit seiner genomischen Vorschätzung überein und läutete damit den nächsten Etappenerfolg ein. Beim Aprilmarkt in der Schwabenhalle Wertingen stellte der Zuchtbetrieb Gschoßmann einen Sanddorn-Sohn vor, der wiederum mütterlicherseits von einer Tochter von Vanadin stammt. Dieser wurde für den sagenhaften Preis von 47000 Euro versteigert. An den hervorragenden genomischen Werten von Silverstar hat natürlich Vanadin als Muttervater maßgeblichen Anteil.

    Mit Spannung hatten die Züchter die Präsentation der Töchtergruppe von Vanadin am Wertinger Zuchtviehmarkt erwartet. Trotz des Silowetters waren viele gekommen, um sich von der Qualität des besten Neuzugangs der April-Zuchtwertschätzung zu überzeugen. Die leistungsstarke Gruppe zeigte sich sehr einheitlich in hoher Qualität und spiegelte die festgestellte Exterieurvererbung aus der offiziellen Nachzuchtbewertung sehr gut wider.

    Die Vanadin-Töchter stammten aus den Betrieben Josef Deisenhofer, Hirschbach, Hermann Kraus, Unterglauheim, Harald und Annemarie Hopfenzitz, Nittingen, Franz Stimpfle, Fremdingen, Josef Bissinger, Mertingen und Anton Beck, Ehekirchen. Auch Gschoßmann, der Züchter von Vanadin, war mit einer Tochter vertreten. Ein großes Kompliment gilt den Wertinger Jungzüchtern, von denen die Nachzuchtgruppe hervorragend vorbereitet und präsentiert wurde. (pm)

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