Dillingen/Donauwörth Viele Menschen aus der Region haben vor Weihnachten Päckchen für arme Familien in Osteuropa gepackt. Die Johanniter haben sie ihnen gebracht. Jetzt sind die Johanniter-Weihnachtstrucker zurückgekehrt.
Im Dezember konnten die Johanniter in Bayern insgesamt 40925 Päckchen mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln sammeln, um diese zu bedürftigen Familien in die osteuropäischen Länder zu bringen. Denn dort fehlt es allzu oft an ganz alltäglichen Dingen. Die Päckchen wurden nach einer Packliste zusammengestellt, die die Johanniter durch ihre jahrelange Erfahrung in der Auslandshilfe erarbeitet hatten.
36 Johanniter-Weihnachtstrucker – auch aus dem Landkreis – waren mit ihren 88 Fahrern und Begleitfahrern in Albanien, Bosnien und Rumänien unterwegs. Die lange Reise von Landshut nach Osteuropa und wieder zurück nach Bayern verlief für alle ohne größere Probleme. Nach ihrer Tour von insgesamt mehr als 11000 Kilometer, kamen auch Lkw-Fahrer aus der Region erschöpft in Donauwörth an, wo sie mit großer Freude von ihren Familien begrüßt wurden. Doch für die strahlenden Gesichter der Menschen in Osteuropa, wenn die Fahrer die Pakete überreichten, nahmen sie gerne diese weite Strecke und die Strapazen auf sich.
„Die Bilder, die wir sahen, lassen uns immer wieder überlegen, ob wir tatsächlich in Europa sind oder nicht doch in einer anderen Welt“, sagt Markus Kristen aus Donauwörth, der Leiter des Konvois Süd-Rumänien.
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