Trauer und Fassungslosigkeit herrschen nach wie vor in Dillingen. Eine 33-Jährige hatte ihre kleine Tochter erstickt. Von Peter von Neubeck

Dillingen (vN) - "Wir werden dich vermissen Larissa - in Liebe - Dahlin, Roland, Tanja, Justine" steht auf einem mit vier roten Herzen verzierten Blatt Papier.
Es liegt zusammen mit einem roten Maus-Plüschherz ("I love you") und einer weißen Rose vor der Tür des fünfstöckigen Mehrfamilienhauses an der Bischof-Freundorfer-Straße in Dillingen, in dem die 33-jährige Anisoara F., wie berichtet, am vergangenen Donnerstag ihre vierjährige Tochter mit einem Kissen erstickt hat. Kerzen, ein goldener und ein weißer Engel liegen dort. Auf einem grünen Tuch steht: "Warum? Unfassbar traurig nehmen wir Abschied. Deine Freunde aus der Krabbelgruppe denken an dich."
Weiter Unklarheit über mögliches Motiv
Trauer und Fassungslosigkeit herrschen nach wie vor in weiten Kreisen der Bevölkerung nach dem mutmaßlichen Mord an der vierjährigen Larissa. Besonders in der Nachbarschaft ist weiter unerklärlich, was für ein Motiv die 33-Jährige gehabt haben könnte, die eigene Tochter umzubringen. Die Spekulationen gehen laut Hitradio rt.1 Nordschwaben von einer bevorstehenden Trennung mit ihrem deutlich älteren Partner aus. Andere Medien berichten, dass sich das Paar bereits getrennt habe, weil die 33-Jährige einen Freund gehabt haben soll. Vor Kurzem sei sie aber wieder zu dem Vater von Larissa zurückgekehrt.
Gestern gab es keine weiteren Auskünfte bei der Polizei-Inspektion in Dillingen zu dem schrecklichen Verbrechen.
Auch die Polizeidirektion in Augsburg konnte nichts Neues berichten.
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