Der Bergheimer Stefan Gruber fährt zu Begegnung mit Benedikt VI. nach Freiburg

Bergheim Einmal den Papst leibhaftig sehen: Diesen Wunsch erfüllt sich der Bergheimer Stefan Gruber und fährt zum Papstbesuch am Samstag, 24. September, nach Freiburg. „Wenn wir schon nach rund 500 Jahren einen deutschen Papst haben und dieser dann nach Deutschland kommt, muss man die Gelegenheit nutzen“, sagt Gruber.
Dass gerade in einer Zeit, in der das Christentum teils in der Krise stecke, so viele Menschen dem Oberhaupt der katholischen Kirche folgten, mit ihm beteten und Gottesdienst feierten, begeistert Gruber. Über 100000 Gäste erwartet Freiburg an diesem Septemberwochenende. Aber Angst, dass der Tag mehr Stress als Erlebnis werden wird, hat Gruber nicht. „Ich bin Frühaufsteher“, sagt der Bergheimer mit einem Lächeln. Einen Tag vorher will er anreisen und in den frühen Morgenstunden schon auf dem Flughafengelände sein, wo der Papst vormittags um zehn Uhr einen Gottesdienst feiern wird.
Sich überraschen lassen
Auf einer ähnlich großen Veranstaltung war Gruber noch nie, kennt nur die Bilder der Massen auf dem vatikanischen Petersplatz zu Weihnachten oder Ostern aus dem Fernsehen. „Ich lasse mich überraschen“, sagt Gruber. (saly)
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