Höchstädt Rasern stehen in Höchstädt demnächst schwierige Zeiten ins Haus. Denn im Herbst wird der Stadtrat über die Einführung einer kommunalen Verkehrsüberwachung beraten. Dass der Beschluss ein Ja zur Verkehrsüberwachung bringen wird, ist nach der jüngsten Sitzung des Haupt- und Grundstücksausschusses zu erwarten. Dort sprachen sich alle Stadträte für die Einführung einer kommunalen Verkehrsüberwachung aus, sagte Bürgermeisterin Hildegard Wanner auf Anfrage unserer Zeitung. "Wir hatten viele Beschwerden, dass in Wohngebieten zu schnell gefahren wird", teilte die Rathauschefin mit.
Mit der Einführung der Überwachung des fließenden Verkehrs soll die Sicherheit erhöht werden. Dazu möchte Höchstädt eine Zweckvereinbarung mit Dillingen abschließen. Die Kreisstadt übernimmt bereits für Wittislingen, Gundelfingen, Holzheim und Offingen die Verkehrsüberwachung. Lauingen blitzt in eigener Verantwortung Verkehrssünder.
Es gehe nicht darum, Autofahrer abzukassieren, sondern um die Erhöhung der Verkehrssicherheit, meinte Wanner. Die Verkehrsüberwachung bringe keine Gewinne. Ausgaben und Einnahmen gleichen sich Wanners Worten zufolge im Durchschnitt der Jahre aus. Ende September soll nun der Höchstädter Stadtrat die endgültige Entscheidung treffen. (bv)
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