Robert Christa beeindruckte mit seinen ausdrucksstarken Kompositionen

Dillingen „Es muss nicht immer Jazz drin sein, wo Jazz draufsteht“ – so stimmte Robert Christa am letzten Samstag sein Publikum auf den musikalischen, als „Jazz-Piano Solo“ betitelten Konzertabend im Colleg in Dillingen ein.
In absoluter Spielfreude am Piano, auch mit großer Lust an der Improvisation, entführte er die Zuhörer mit seinen „kleinen Fantasien“ schnell in eine magisch schimmernde und geheimnisvolle Welt der Klaviermusik, zwischendurch immer wieder im Duett mit dem gekonnt vorgetragenen, gefühlvollen Spiel der Gast-Cellistin Lioba Bruns aus München.
Während seine solo gespielten Kompositionen an den Stil von Keith Jarrett erinnerten, wirkten die Piano-Cello-Stücke eher neo-klassisch, fast schon romantisch. Musik zum Abschalten und Entspannen. Die Zuhörer waren voll des Lobes. Hoffentlich darf man bald wieder in die Welt dieser wunderbaren Musik eintauchen. (dn)
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