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Jugendzeltlager: Knoten knüpfen und Schläuche rollen

Jugendzeltlager

Knoten knüpfen und Schläuche rollen

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    Satz und Ziel: Mit einem großen Schwung ist der Parcours beendet.
    Satz und Ziel: Mit einem großen Schwung ist der Parcours beendet.

    Lauingen Klick, klack. Die zwei Feuerwehrschläuche haben die beiden Mädchen fix miteinander verkoppelt. Schnell geht es mit einem weiten Sprung über ein mit rot-weißen Plastikbändern abgestecktes Feld ins Ziel. Geschafft.

    Kaum länger als eine Minute dauert es, bis jeweils vier Nachwuchsfeuerwehrmänner die sieben Stationen des Kreanfang

    ismeisterschafts-Parcours durchlaufen haben. Insgesamt rund 150 Zwölf- bis 18-Jährige aus dem ganzen Landkreis waren am Wochenende beim Jugendzeltlager der Feuerwehr in Lauingen dabei. Die Kreismeisterschaft am Sonntagvormittag bildet den Abschluss der actionreichen Tage.

    „Komm weiter“, spornt ein Gundelfinger Feuerwehrbub in blauer Jugenduniform und leuchtend orangefarbenem Helm seine drei Mitstreiter an. Gerade haben sie in Sekundenschnelle zwei Leiterteile zusammengesteckt. An der nächsten Station wird es für zwei der vier Teilnehmer knifflig: Sie müssen einen Leinensack etwa acht Meter weit durch ein Loch in einer Holzwand werfen. Die beiden anderen rollen derweil konzentriert, aber mit raschen Bewegungen einen doppelt aufgerollten Schlauch innerhalb eines schmalen Korridors aus. Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Rehm, der das Zeltlager organisiert hat, weiß, worauf es dabei ankommt: „Nicht seitlich drehen und werfen, sondern sich möglichst gerade halten.“ Während manche Übungen im Parcours die Geschicklichkeit schulen, ist diese Station für den Feuerwehr-Aktiven sehr nützlich. Denn im Einsatz sollten die Schläuche ebenfalls möglichst gerade liegen und nicht kreuz und quer.

    Ihr Können unter Beweis gestellt haben 48 Jugendliche bereits am Samstag und die Jugendleistungsprüfung erfolgreich absolviert. Dabei mussten sie zum Beispiel den richtigen Ausrüstungsgegenstand zur Wasserentnahme am Hydranten zuordnen oder in einem theoretischen Test die Struktur der Wehr erklären.

    Bei allem Ernst steht für Rehm und die Jugendlichen klar der Spaß im Vordergrund. Dominik und Florian von der Dillinger Jugendfeuerwehr erzählen lachend, was sie gelernt haben: „Zelt aufbauen und nicht lange rumdiskutieren“, erklären die beiden 15-Jährigen mit einem verschmitzten Grinsen.

    Neben viel praktischem Training, einer Lagerolympiade und den Wettbewerben bleibt für die jungen Leute – darunter laut Rehm bestimmt ein Drittel Mädchen – viel Zeit, sich auszutauschen. „Einfach, dass wir alle zusammen sind und neue Leute kennenlernen“, bringt Patrick aus Weisingen, der seit fast vier Jahren in der Wehr aktiv ist, auf den Punkt, warum er gerne ins Zeltlager gekommen ist.

    Von der Tribüne des Realschulsportplatzes hinter der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) beobachtet er gemeinsam mit vielen Nachwuchsfeuerwehrleuten und Ausbildern, wie sich die Teams der Jugendfeuerwehren aus Gundelfingen, Dillingen, Mödingen, Roggden-Hettlingen, Unterliezheim, Veitriedhausen und Aislingen schlagen.

    Am besten hat am Ende die Aislinger Vierergruppe bei den Kreismeisterschaften abgeschnitten, gefolgt von Unterliezheim auf dem zweiten und Gundelfingen auf dem dritten Platz.

    Bei uns im Internet

    Noch mehr tolle Bilder vom Jugendzeltlager der Feuerwehren in Lauingen gibt es im Netz unter donau-zeitung.de/bilder

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