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Verkehr: Mehr Sicherheit gefordert

Verkehr

Mehr Sicherheit gefordert

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    Die Staatsstraße 2212 durch Hohenaltheim soll sicherer werden – nicht nur für Kinder: Jeder zweite Einwohner unterschrieb den Antrag der Elterninitiative.
    Die Staatsstraße 2212 durch Hohenaltheim soll sicherer werden – nicht nur für Kinder: Jeder zweite Einwohner unterschrieb den Antrag der Elterninitiative. Foto: Foto: privat

    Hohenaltheim Mehr als die Hälfte aller Hohen- und Niederaltheimer haben den Antrag der Elterninitiative für mehr Verkehrssicherheit im Ort unterschrieben. Dieser wurde nun an Bürgermeister Dr. Kavasch, den Gemeinderat, Kreisbehörden und Politiker übergeben. Die Initiative fordert vor allem mehr Sicherheit an der Staatsstraße 2212. Sie sei wegen des Durchgangsverkehrs „ein besonders gefährliches Pflaster“.

    Auf der Hauptstraße herrsche vor allem überörtlicher Verkehr: Kieslaster und Holztransporte sowie die Pendler aus Dillingen, Höchstädt und dem Kesseltal müssten täglich durch den Ort. Gerade die Schwächsten, also Kinder und ältere Menschen, seien durch den Verkehr vor ihrer Haustür besonders gefährdet, so die Elterninitiative. Für die Anwohner der Hauptstraße kämen noch Schmutz, Erschütterungen und Lärmbelästigung hinzu.

    „Wir sind keine Moralapostel“, betont Stefanie Saam, Sprecherin der Initiative, in einer Pressemitteilung. „Alle wollen heute mobil sein und zügig von A nach B kommen. Wir auch. Es muss aber möglich sein, innerorts zumindest Tempo 50 durchzusetzen“. Im Antrag werden daher „zeitnahe und effektive Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Einhaltung des Tempolimits“ gefordert.

    Erschreckende Ergebnisse bei Probemessungen

    Die geforderten Probemessungen seien bereits erfolgt, „mit erschreckendem Ergebnis“, wie Bürgermeister Kavasch bei der Übergabe andeutete. Die Ergebnisse sollen demnächst vorgestellt und Maßnahmen diskutiert werden. Bürgermeister und Gemeinderat hatten den Antrag ebenfalls unterschrieben. „Durch die Messungen fühle ich mich in meinem Eindruck nun auch offiziell bestätigt: Hier wird einfach viel zu schnell gefahren“, so Birgit Angermeyer von der Initiative. Außerdem sollen die Schulbushaltestellen sicherer werden: „Direkt an der Staatsstraße sollen keine Kinder mehr ein- oder aussteigen müssen“, fordert Diana Stegmair im Namen der Initiative.

    Auch die übergeordneten Behörden will man mit dem Antrag in die Pflicht nehmen: „Unsere Hauptstraße ist in erster Linie eine Staatsstraße. Wir fordern deshalb Landratsamt, Straßenbauamt und Polizei ausdrücklich auf, sich unserer Sache anzunehmen“, so Sprecherin Saam. Mit den bekannten Gegenargumenten und Zahlen wolle man sich nicht abspeisen lassen.

    Auch Landrat Stefan Rößle sowie die Stimmkreisabgeordneten im Landtag, Georg Schmid (Donau-Ries) und Georg Winter (Dillingen), erhielten daher den Antrag der BI mit der Bitte um politische Unterstützung. (pm)

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