Glocos Davoser wurde auf Geschwindigkeit und Belastbarkeit getestet. Das Ergebnis ist am Freitagabend auf ProSieben zu sehen. Von Simone Bronnhuber

Von Simone Bronnhuber
Lutzingen 1,10 Meter lang, 27 Zentimeter breit, 24 Zentimeter hoch und für 150 Kilogramm belastbar. Das waren bislang die Daten des Davosers. Doch jetzt kann Friedrich Glogger sagen: „Mein Holzschlitten hält bis zu elf Personen aus und kann eine Geschwindigkeit von fast hundert Stundenkilometern erreichen.“ Beides sind Weltrekorde – zumindest wurde ein Holzschlitten noch nie auf Geschwindigkeit und Belastbarkeit getestet und in das Guinnessbuch eingetragen. Der Davoser der Lutzinger Firma Gloco dagegen wurde von den Mitarbeitern des ProSieben-Magazins Galileo hart in die Mangel genommen. „Und ich hatte überhaupt nichts dagegen. Jetzt ist bewiesen, was wir schon immer wussten“, sagt Inhaber Friedrich Glogger.
Im Januar 2011 erreichte ihn ein Anruf von einer Galileo-Mitarbeiterin. Sie stieß bei ihrer Recherche auf die Internetseite von Gloco. „Sie wollten Schlitten haben, die sie auf Herz und Nieren prüfen können. Da war ich sofort dabei.“ Am Freitag, fast ein Jahr später, wird die Sendung um 19.05 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt. Dann kann das Fernsehpublikum sehen, wie der klassische Holzschlitten zum Rodelstar wird. Getestet wurde der Davoser in drei Kategorien: Schnelligkeit, Sprungweite und Belastbarkeit. Für die Dreharbeiten war das Galileo-Team in Winterberg und jagte den Schlitten sowohl die Rodelbahn als auch den Gletscher hinunter. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. 90,1 Stundenkilometer erreichte der Profirodler in seiner besten Fahrt.
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