Erste Kennenlerntour eröffnete den Teilnehmern neue Blicke auf den Landkreis Von Katharina Gaugenrieder



Draußen, vor der Unterliezheimer Klosterkirche, wärmt die Frühlingssonne die Luft. Drinnen empfängt die Wallfahrer, die heute hierher gekommen sind, die Kühle der Kirche. Und es empfängt sie Alois Zengerle. Jahrzehntelang hat er hier die Orgel gespielt, kennt das Gotteshaus wie seine Westentasche – und dieses Wissen will er an die Gruppe weitergeben, die an diesem Tag in Dillingen mit dem Bus zur ersten Landpartie unter dem Motto „Auf den Spuren der Wallfahrt“ aufgebrochen ist.
Landrat Leo Schrell, viele Bürgermeister aus dem Landkreis und einige weitere Gäste lassen sich auf den Kirchenbänken nieder, lauschen Zengerles Erzählung. Etwa über das fürstliche Honorar des Malers, der das herrliche Fresco an der Decke gefertigt und dabei den Reformator Luther Feuer speiend und mit Schlangen werfend dargestellt hat. Oder über die großen finanziellen Anstrengungen, die das 300-Seelen-Dorf Unterliezheim unternommen hat, damit ihre Kirche wieder in ihrem ganzen Glanz erstrahlt. Noch viel könnte der Referent erzählen. Doch draußen wartet schon der grüne Oldtimerbus, der für die erste Landpartie eigens eingesetzt wurde. Tief sinken die Teilnehmer in die weichen Sitze ein, während das Gefährt ratternd die Hügel des Kesseltals erklimmt und die Wallfahrer nach Bissingen kutschiert. Von dort aus geht es auf Schusters Rappen weiter – auf dem Stationenweg, zu dem Tourenleiterin Margarete Gastl immer wieder Wissenswertes erklärt, wandert die Gruppe durch die hügelige Frühlingslandschaft nach Buggenhofen, wo bereits ein neuer Experte in der Wallfahrtskirche wartet.
Mehr dazu lesen Sie in der Montag-Ausgabe der Donau-Zeitung.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren