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Gemeinderat: Mit der Kamera in den Untergrund

Gemeinderat

Mit der Kamera in den Untergrund

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    Mit der Kamera in den Untergrund
    Mit der Kamera in den Untergrund

    Von Yvonne Salvamoser

    Bergheim Wo ist der Kanal in Bergheim genau defekt? Diese Frage wird jetzt abschließend geklärt. Noch in diesem Frühjahr soll eine Firma Teile des Kanalnetzes mittels einer TV-Untersuchung prüfen (wir berichteten). Über das Verfahren informierte Markus Kimmerle vom Dillinger Ingenieur-Büro Dieppold und Gerold auf der Gemeinderatssitzung.

    Im Zuge der Kanalsanierung soll für etwa 20000 Euro zunächst der Hauptkanal gespült, öffentliche sowie private Schächte bis zum Revisionsschacht untersucht werden. Allerdings werden in Bergheim nur 65 Anwesen genauer unter die Lupe genommen. Warum nicht alle? „Ganz Bergheim würde das Dreifache kosten – und das wäre meiner Meinung nach nicht notwendig“, erklärte Kimmerle vor den Gemeinderäten und zahlreichen Zuhörern. Ein konkretes Datum für den zwei bis vier Wochen langen Check ist noch nicht gefunden. Das sei witterungsabhängig: Jetzt wäre es dafür zu kalt. Außerdem sei die Untersuchung nur bei Trockenwetter sinnvoll.

    Werden Schäden im öffentlichen Kanal festgestellt, muss die Gemeinde die Sanierungskosten tragen. „Beim privaten Kanal muss man die Eigentümer mit ins Boot holen“, sagte Kimmerle.

    Mehr lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Donau-Zeitung.

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