von Carolin Förg
Bächingen Frühlingshaftes Vogelgezwitscher, das unterschwellige Knacken von modrigen Ästen, kunterbuntes Blättergeraschel: Wer das Bächinger Mooseum betritt, der hat nach diesen ersten Eindrücken fast den frischen Waldgeruch in der Nase und freut sich auf die ihm bevorstehende kleine Reise durch die regionalen Donauauen. Seit September 2011 unterstützt der 18-jährige Benedikt Städler aus Weißenburg das Mooseums-Team.
Benedikt hat sein Abitur am Werner-von-Siemens-Gymnasium im fränkischen Landkreis Weißenburg im vergangenen Jahr als erster G8-Jahrgang gemacht. Nach den vielen Jahren des Schwelgens in der trockenen Theorie von Formeln, nicht enden wollenden Vokabeltabellen und einem übergroßen Zahlensalat wollte Benedikt nun endlich einmal tatkräftig zupacken und ganz einfach mit den eigenen Händen praktische Arbeit verrichten. Da schien ein freiwilliges ökologisches Jahr genau die richtige Option für die Zeit nach dem Abitur zu sein.
Arbeit sehr vielseitig
Das Jahr im Mooseum bietet für ihn die perfekte Kombination aus Arbeit in der freien Natur, dem Kontakt mit Menschen und der organisatorischen Arbeit im Büro. Sei es das Herumwerkeln in Gummistiefeln auf dem Feld, das Zusammenzimmern einer Holzgarage, die pädagogische Begleitung von Wandertagen und Führungen oder Vorbereitungen eines der großen Events, wie dem „Herbstmarkt“ oder „Winterleuchten“, all das zählt zu Benedikts breitem Aufgabenspektrum.
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