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Symbolfigur des Freiheitskampfs

Dillingen

Symbolfigur des Freiheitskampfs

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    Symbolfigur des Freiheitskampfs
    Symbolfigur des Freiheitskampfs

    Nicht der Einzige

    "Er ist für uns immer ein Symbol für die Freiheit und den Kampf des polnischen Volkes gegen die Unterdrückung gewesen", sagt Dr. Marek Szymanski über den neuen Träger des Europäischen St.-Ulrichspreises. Der Dozent der katholischen Universität Lublin arbeitet gegenwärtig als Aushilfspfarrer in Dillingen. Natürlich sei Walesa nicht der Einzige gewesen, der für den Erfolg der Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc (Solidarität) gesorgt hat. "Walesa ist aber eine Persönlichkeit, die in diesen schwierigen Zeiten anderen Mut gegeben hat", sagt Szymanski. Er habe bei den Gesprächen mit der kommunistischen Führung Verantwortung übernommen. Der Theologe schätzt Walesas Bedeutung sehr hoch ein.

    Lech Michal Walesa wurde am 29. September 1943 in Popowo geboren. Sein Vater starb an den Folgen der Haft in einem Nazi-KZ, als der kleine Lech eineinhalb Jahre alt war. Walesa wurde Elektriker und begann 1966 in der Danziger Lenin-Werft. Wegen hoher Lebensmittelpreise gab es 1970 die ersten Unruhen. 1976 wurde Walesa wegen seiner Beteiligung an Protesten entlassen. Bis 1980 geriet er mehr als 100 Mal in Haft. 1980 kam es wegen hoher Fleischpreise erneut zu einem großen Streik in Polen.

    Walesa engagierte sich bei den Lenin-Werft-Arbeitern und stieg zum Vorsitzenden des Streikkomitees auf. Die Regierung unterzeichnete mit ihm eine Vereinbarung, die auch die Bildung unabhängiger Gewerkschaften zugestand. Daraus entstand Solidarnosc. 1981 verhängte Jaruszelski das Kriegsrecht und ließ Walesa inhaftieren. Der führte Solidarnosc im Untergrund weiter.

    1989 wurde die Gewerkschaft legalisiert. Die Polen wählten den Solidarnosc-Kandidaten Mazowiecki zum Ministerpräsidenten. Walesa selbst wurde 1990 Staatspräsident. Bei den Wahlen 1995 unterlag er dem kommunistischen Kandidaten Alexander Kwasniewski. 2005 musste sich Walesa Vorwürfen zur Wehr setzen, für den polnischen Sicherheitsdienst gearbeitet zu haben. Ein Gericht sprach den Ulrichspreisträger von jedem Stasi-Verdacht frei. 2006 ist Walesa aus der Solidarnosc ausgetreten. "Bayern

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