Claudia Mayer hat viele Ideen, um ihren Garten zu verschönern.


Bachhagel Besucher der Familie Mayer sehen schon beim Durchqueren der Gartenpforte, was Claudia Mayer sich zum Hobby gemacht hat: das Töpfern. Eine schlanke Keramik-Stele mit farblich unterschiedlichen, aufeinandergestapelten Kugeln und anderen geometrischen Figuren ragen beinahe bis an die Dachrinne hoch.
Und auch im Garten selbst finden sich überall verteilt Zeugnisse ihrer handwerklichen Begabung. Getöpferte Vögel ragen aus einem Busch, selbst gemachte Windlichter und die ein oder andere geflochtene Weidenkugel tragen ihren Teil zur Dekoration bei. Gelernt hat das die 43-Jährige bei einigen VHS-Kursen. Doch das größte Hobby ist selbstverständlich die Arbeit im Grünen. Äußerst geschickt angelegt haben die Mayers vor zehn Jahren ihren Garten zusammen mit Familienmitgliedern. Und so gibt es heute eine schöne Terrasse, die unterschiedlichsten Blumensorten und Sträucher umranden den Rasen und ein Bauerngarten bietet verschiedene Salate, Kräuter oder Gemüsesorten. Neben Trauben gedeihen Zitronen, Erdbeeren und Kürbisse teilen sich ein Beet, Bohnen, Karotten und Radieschen können vom mittig gelegenen Brunnen bewässert werden.
Auch ein eigenes Beet für Tochter Jana hat Platz. Die Siebenjährige hatte nämlich keine Lust mehr auf ihren überdachten Sandkasten und hat diesen deswegen gemeinsam mit ihrer Mama zum Beet umfunktioniert. „Meine Gurke ist sehr groß. Die wächst hoch bis an das Dach“, erzählt sie begeistert.
Dass dieses grüne Gartenparadies gar nicht mal so viel Zeit in Anspruch nimmt, ist kaum zu glauben. Aber wenn alles schon eingewachsen ist und man regelmäßig dahinter bleibe, sei es gar nicht so viel Arbeit, erklärt Claudia Mayer. Ob viel Aufwand oder nicht – schön anzuschauen ist dieser Garten allemal.
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