Landkreis "Die Erde bebt in Nordschwaben und dem angrenzenden Baden-Württemberg. In der Folge kommt es zu Schäden bei der Kerosin-Leitung der Bundeswehr, der sogenannten NATO-Pipeline, sowie an weiteren sicherheitsrelevanten Betrieben im Bereich des Bachtals." Dies ist in etwa das Szenario für eine Katastrophenschutz-Großübung, die die Regierung von Schwaben und das Regierungspräsidium Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Landratsämtern Dillingen, Donau-Ries, Heidenheim und Alb-Donau-Kreis am Samstag, 2. Oktober, ab 8.30 bis circa 14 Uhr, durchführen.

Übungsobjekte im Landkreis Dillingen werden die "NATO-Pipeline" und ein weiteres Schadenszenario sein, das erst am Übungstag bekannt gegeben werden soll.
An verschiedenen Stellen im Bereich der Pipeline und in der Donau werden Ölsperren eingebracht. Zur Sicherung der Einsatzkräfte beim Einbringen der 200-Meter-Ölsperre auf der Donau werden Kräfte des DLRG-Kreisverbandes Dillingen, der Wasserwacht sowie des THW eingesetzt. Das THW ist auch für die Verpflegung eines Großteils der Übungsteilnehmer zuständig.
Zusammenarbeit wird erprobt
Bei dem zweiten angenommenen Schadensfall werden neben Feuerwehren auch Kräfte (Schnelleinsatzgruppen) des Sanitäts- und Betreuungsdienstes des BRK-Kreisverbandes Dillingen sowie eine Sanitätseinsatzleitung zum Einsatz kommen. Bei diesem angenommenen Ereignis wird auch die Zusammenarbeit mit baden-württembergischen Kräften vor Ort erprobt. Verbindungspersonen der Polizei, des Bundeswehr-Verbindungskommandos usw. verstärken die Einsatzleitungen.
Übungsziele sind u. a.: Einsatz und Zusammenwirken der Brandschutzkräfte, der technischen Hilfe, im Sanitäts- und Betreuungsdienst, Zusammenwirken der Einsatzleitungen vor Ort und auf der Ebene der unteren und oberen Katastrophenschutzbehörden, Zusammenwirken baden-württembergischer und bayerischer Kräfte. (vN, pm)
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