Syrgenstein Erfolgreiche Sportler sollten immer Anerkennung bekommen und auch außerhalb der Sportarenen einmal im Jahr im Mittelpunkt ihrer Gemeinde stehen. Diese Worte stellte Reinhold Bahmann, Vorsitzender der SV Altenberg, in den Mittelpunkt seiner Begrüßung, anlässlich der Sportlerehrung der Gemeinde Syrgenstein am vergangenen Samstagvormittag. Bahmann betonte weiter, dass ohne den Breitensport auch kein Spitzenleistungssport möglich sei.
Syrgensteins Zweiter Bürgermeister Robert Lang schloss sich den Worten an und verwies in seinen weiteren Ausführungen darauf, dass die Gemeinde Syrgenstein bereits seit über 20 Jahren den Leistungen der Sportler aus der Gemeinde mit der jährlichen Auszeichnung großen Respekt zolle. Daher sei es ihm und Bürgermeister Bernd Steiner eine große Freude 19 Einzelsportler und sieben Mannschaften zu ehren. „Die Gemeinde Syrgenstein ist stolz darauf, durch diese Leistungsträger und deren Spitzenleistungen auch überregionale, positive Aufmerksamkeit zu erfahren, weshalb die Gemeinde auch die Vereine im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt“, fügte Robert Lang in seiner Laudatio hinzu. Dies zeige sich nicht zuletzt am Bau der Bachtalhalle, der größten Investition der Gemeinde in den vergangenen Jahren. Der Erfolg im Sport hänge dabei von einer Vielzahl an Komponenten ab, sagte der Zweite Bürgermeister und verwies auf Talent als Grundvoraussetzung, begleitet von Disziplin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit, hin. Denn um nach oben zu kommen und dort zu bleiben, müsse Tag für Tag trainiert werden, was auch erfolgreichen und leistungswilligen Sportlerinnen und Sportlern häufig Überwindung koste.
„Deshalb ist heute eine gute Gelegenheit, nicht nur ihre Leistungen zu honorieren, sondern auch ihre sportliche Haltung.“
Dabei vergaß Robert Lang in seiner Ansprache nicht auf die Betreuerinnen, Betreuer und Eltern hinzuweisen, die in ihrer Förderung und Aufmunterung niemals an den Sportlern gezweifelt hätten. Besonders in heutiger Zeit „virtueller Massenfreundschaften“ werde der Sport immer wichtiger als Förderer von Begegnungen zwischen Jung und Alt, von Menschen unterschiedlicher Sprache, Herkunft und Religion. „Sport hilft auch Vorurteile abzubauen und Minderheiten zu integrieren“, so Lang bei der Preisübergabe.