Sieben Jahre ist es her, seit sich die Gemeinde das letzte Mal in der Aschbergschule Weisingen zum Neujahrsempfang getroffen hat. Dass diese Veranstaltung wieder ins Leben gerufen wurde, dafür dankte Bürgermeister Erhard Friegel am Freitagabend seinen Gemeinderäten, die „die Idee dazu hatten“. Der Bürgermeister nutzte dabei die feierliche Gelegenheit und ernannte Adolf Dürndorfer und Josef Federle zu Ehrenbürgern der Gemeinde. Zudem dankte er deren Ehefrauen: „So viel Ehrenamt bringt es mit sich, dass die Partner oft zu Hause fehlen.“
30 Jahre lang war Adolf Dürndorfer Gemeinderat. In dieser Zeit war er im Bauausschuss tätig, Mitglied des Kreistages und beim Schulverband Aschberg von Anfang an dabei. „Es ist hervorragend, wenn jemand so lange Zeit Gemeinderat ist, das ist nicht immer leicht“, sagte Friegel. Dieses Amt sei mit vielen Terminen und viel Zeit verbunden und „man muss das Vertrauen der Bürger haben“. Auch nach seiner Zeit als Kommunalpolitiker engagierte sich Dürndorfer stark in der Gemeinde, war unter anderem im Gesangverein Holzheim, ist aktiver Imker und sorgte dafür, dass die Sebastianskapelle in Holzheim das richtige Dach bekam.
Ebenso um die Gemeinde verdient gemacht hat sich Josef Federle. Er wurde daher ebenfalls zum Ehrenbürger ernannt. 24 Jahre lang war Federle Gemeinderat, war – wie Adolf Dürndorfer – bei der freiwilligen Eingliederung von Ellerbach 1975 und bei der Gründung der Großgemeinde Holzheim 1978 dabei. Daneben ist er beim Gesangverein Ellerbach bis heute als Sänger sowie bei den Rotariern in Dillingen aktiv. Sein Engagement für die Jugend zeige sich, so Friegel, auch darin, dass er bei der Jägerparty ausschenke. „Ich denke jedes Mal, ob ich mit 50 dort hingehöre, und der Josef schenkt aus“, plauderte Friegel aus dem Nähkästchen, was mit lautem Gelächter quittiert wurde.
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