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Gundelfingen: Zwischen Feigensenf und Vogelhäuschen

Gundelfingen

Zwischen Feigensenf und Vogelhäuschen

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    Jedes Stück ein selbst gefertigtes Unikat – das zog die Besucher in Gundelfingen natürlich an.
    Jedes Stück ein selbst gefertigtes Unikat – das zog die Besucher in Gundelfingen natürlich an.

    Von Katharina Gaugenrieder

    Gundelfingen In den vergangenen Jahren war Roya Moser immer als Gast hier. Zusammen mit tausenden anderen Besuchern flanierte sie über den Gundelfinger Kunsthandwerkermarkt, holte sich Ideen bei anderen Künstlern, bewunderte ihre Werke. Doch dieses Mal ist alles anders. Denn in diesem Jahr stellt die Wittislingerin ihre Werke selbst aus.

    Wer das Gelände des Rosenschlosses betritt, läuft praktisch schon direkt auf den Stand der Wittislingerin zu. Bunte bemalte Stühle gibt es da zu sehen, Jeanshosen die mit anderen Stoff zu ausgefallenen Lampen umfunktioniert wurden, altes Besteck vom Dachboden, das zu einer Installation komponiert wurde. „Ich fand es schon immer schade, dass viele Sachen einfach auf den Dachboden verbannt oder weggeworfen werden. Also habe ich angefangen, die Sachen neu zu kombinieren, umzufunktionieren, zu recyceln“, sagt die Künstlerin.

    Gleich nebenan hat auch Industriedesignerin Jutta Regitz aus Saarbrücken etwas ausgemustertes mit viel Fantasie zum absoluten Hingucker umfunktioniert – Landkarten aus dem Schulunterricht. Aus ihnen fertigt sie Taschen, Beutel, Etuis. Auf Wunsch auch mit dem Lieblingsland – Hawaii, Russland, Spanien. Das alles hat sie im Angebot. „Und natürlich auch regionales wie Lauingen, Dillingen oder Krumbach“, erklärt Regitz, die zum 1. Mal beim Gundelfinger Kunsthandwerkermarkt mit dabei ist.

    Die Tore des Kunsthandwerkermarktes sind am Sonntag noch von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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