Eingeladen hatte er zu dieser adventlichen Feierstunde nicht nur die Vorstandsmitglieder, sondern auch Mitglieder der Vereinsleitung des früheren "Heimatkundlichen Arbeitskreises Bergendorf".
"In diesem Haus ist im Jahr 2010 schon viel geschehen", erklärte Robert Ruttmann. Er zeigte in einem Beamer-Vortrag, wie eine Zwischenwand im Erdgeschoss entfernt, ein stählerner Doppel-T-Träger eingebaut und so der "Schulsaal" geschaffen wurde. "Hier können an Tischen etwa 24 Personen Platz nehmen. Wenn wir nur bestuhlen, ist Raum vorhanden für über 40 Leute", sagte er.
Bis Ende 2011 solle der Umzug von der Bergendorfer "Villa" in das neue Heimatmuseum abgeschlossen sein, sagte er, "aber da kommt noch viel Arbeit auf uns zu".
Begegnungen und offene Herzen
"Wir werden das Haus Besuchergruppen, beispielsweise Schulklassen, anbieten. Es könnte auch für Klassentreffen, Tagungen oder Zusammenkünfte anderer Art genutzt werden. Wir haben auch schon einiges Interesse registriert. Es gibt hier nicht nur ein sehenswertes historisches Inventar, sondern auch moderne Technologie, wie etwa Leinwand und Beamer", fuhr der Vorsitzende fort.
Zu Beginn einer Meditation öffnete Ruttmann ein Fenster, hinter dem ein großformatiges, 1915 in Galizien geschaffenes Gemälde in weihnachtlichem Glanz zu sehen war. "Geöffnete Türen und geöffnete Fenster sind wichtig für uns Menschen und unser Wohlbefinden", betonte Ruttmann. "Gute Begegnungen und offene Herzen braucht die Welt", fuhr er fort.
Im Anschluss an diese Gedanken übergab er jedem Anwesenden ein Erinnerungsfoto, das nach der Hauptversammlung am 18. April 2010, in der die Umbenennung des Bergendorfer Vereins in "Heimatkundlicher Arbeitskreis Holzheim" beschlossen wurde, aufgenommen worden war.
Ruttmann erwähnte dankbar, "dass die Mitglieder des Gemeinderats dieser richtungweisenden Entwicklung und Umfunktionierung des leer stehenden ehemaligen Lehrerwohnhauses" zugestimmt haben. Mit weihnachtlichen Liedern wurde der besinnliche Teil der Zusammenkunft fortgesetzt. (ma)