Die gute Nachricht zuerst: Die Stadt Harburg hat nach zwei schwierigen Jahren 2012 wieder einen größeren finanziellen Spielraum. Jetzt die schlechte: Auch künftig wird der Kämmerer jeden Euro zweimal umdrehen müssen, um den nun eingeschlagenen Konsolidierungskurs halten zu können. Dank höherer Schlüsselzuweisungen und einer geringeren Kreisumlage wird man 2012 sogar Schulden zurückzahlen können.
Er sei für Harburg dennoch „optimistisch“ gestimmt, meinte Kilian und nannte das Jahr 2012 ein „Jahr zum Verschnaufen“. Anlass zu derlei Aussagen gab die Beratung des Stadtrates über den Haushalt. Die Räte entschieden sich gegen die Stimme von Roland Zühlke für den Weg, einerseits Schulden abzubauen, andererseits zu investieren. Einen großen Brocken gibt es im Etat, der in Einnahmen und Ausgaben mit rund 10,2 Millionen Euro abschneidet nicht. Mehr über die Haushaltssitzung lesen Sie in der Donauwörther Zeitung.