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Kliniken: Erweiterung auf den Weg gebracht

Kliniken

Erweiterung auf den Weg gebracht

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    So soll der dreigeschossige Zwischenbau (rechts mit Glasfassade) in etwa sich an die bestehenden Gebäude einfügen.
    So soll der dreigeschossige Zwischenbau (rechts mit Glasfassade) in etwa sich an die bestehenden Gebäude einfügen.

    Donauwörth Der Bauausschuss der Stadt hat die Erweiterung der Donau-Ries-Klinik in Donauwörth auf den Weg gebracht. Am Montagabend stellten gKU-Geschäftsführer Gerhard Wurm, Kreisbaumeister Hans Dunzinger und der verantwortliche Planer, Andreas Eckl, das neue Konzept vor und fanden Zustimmung im Gremium.

    Was wie ein simpler einstimmiger Beschluss wirkt, war ein Kraftakt, der die beteiligten Seiten über mehrere Monate beschäftigte. Wie berichtet, waren erste Planungen bereits im Oktober besprochen worden. Weil die aber nicht mit dem Baurecht der Stadt zu vereinbaren waren und immer wieder neue Planungen eingereicht wurden, zog sich der ganze Prozess hin. Zwischenzeitlich wurden Stimmen laut, der Bauausschuss der Stadt wolle das Projekt verhindern. Von daher war die positive Abstimmung über die Planung ein kleiner Meilenstein in den Verhandlungen. Zugleich aber hielten die Stadträte mit ihrer Kritik an dem unschönen Verlauf des Genehmigungsverfahrens nicht hinter dem Berg.

    Die sechste Alternative brachte den erhofften Durchbruch

    „Jede Investition ins Krankenhaus wird äußert begrüßt“, stellte Oberbürgermeister Armin Neudert gleich zu Beginn der Diskussion klar. Dennoch sei es die Pflicht der Stadt darauf zu achten, dass das Krankenhaus auch für weitere Entwicklungen gerüstet sei und sich diese nicht im wahrsten Sinne des Wortes verbaue. Das erfülle nun die mittlerweile sechste Alternativplanung. „Das ist ein substanzieller Fortschritt zu den Vorschlägen vom 19. Januar“, sagte Dr. Bernd Lerch (CSU). Endlich habe man so geplant, dass wesentliche Forderungen der Stadt – Blick von den Fenstern Richtung Wörnitzauen und Einhaltung der Baugrenzen – berücksichtigt seien. „Na also, es geht doch“, sagte lapidar Anton Scheller (PWG).

    „Endlich haben wir ein Konzept, dass für die Klinken ökonomisch die Weichen stellt und auch planerisch vorausdenkt“, sagte Thomas Krepkowski (Jugendalternative). „Hätten wir früher diese Planung gehabt, hätten wir im Januar zustimmen können“, sagte Josef Reichensberger (JB). Einhellig wurde betont, dass die Stadt nichts verhindern wolle.

    Vorgesehen für die Erweiterung ist nun ein dreistöckiger Verbindungsbau zwischen zwei bereits bestehenden Krankenhausflügeln. In dem gesamten Trakt soll sich in Zukunft die Psychiatrie des Bezirk Schwaben ansiedeln. Wie berichtet, wird diese Abteilung erweitert. Das macht einige Verschiebungen innerhalb des Hauses nötig. So wird die Orthopädie Richtung Unfallchirurgie umziehen. Ebenfalls vergrößert wird die Geburtshilfe. In einem Anbau werden die technischen Räume untergebracht.

    Wie Geschäftsführer Gerhard Wurm erklärte, war eine ganz neue Planung notwendig, weil zwischenzeitlich klar geworden war, dass in Donauwörth auch zwei Gynäkologen aus Wertingen Belegbetten brauchen. „Hier geht es um etwa 400 Patienten.“ Zudem komme ein neuer Belegarzt für Orthopädie, der Platz beanspruche. Mittlerweile zurückgestellt wurden die Anträge des Krankenhauses auf einen Umbau im Labor, der Notaufnahme und für die Krankenpflegeschule. Letztere soll vermutlich in der Berufsschule Räume erhalten.

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